Türkei : Eine neue Runde im Kampf um Istanbul

Die AKP verlor 2019 Istanbul an die Opposition. Seither überzieht die türkische Regierungspartei den Oberbürgermeister mit immer neuen Vorwürfen. Jetzt heißt es, er beschäftige „Terroristen“.
Den Stein für den nächsten Kampf um Istanbul ins Rollen gebracht hat der türkische Präsident und AKP-Vorsitzende Recep Tayyip Erdoğan, als er am 5. Dezember sagte, Istanbul müsse bei der nächsten Wahl wieder „seinen Herrscher“ finden, und das sei die AKP. Auch zweieinhalb Jahre nachdem die Regierungspartei die Bürgermeisterwahl gegen die CHP, die größte Oppositionspartei, verloren hat, sitzt der Stachel tief. Denn der seit 2019 amtierende Oberbürgermeister Ekrem Imamoğlu hat die Zuwendungen der Stadtverwaltung an AKP-nahe Einrichtungen gekürzt oder ganz gestrichen, was die Wahlkampfmaschine der AKP schwer trifft.





