Wahlen in Südspanien :
Andalusien, das bin ich

Von
,
Dos Hermanas/Córdoba
Lesezeit:
Gegner, die einander brauchen: Ministerpräsident Sánchez und Regionalpräsidentin Díazin Chiclana de la Fontera
Gegner, die einander brauchen: Ministerpräsident Sánchez und Regionalpräsidentin Díazin Chiclana de la FonteraAFP

Als die Linke bereits in ganz Europa schwächelte, waren die Sozialisten in Südspanien trotz Korruption und Armut noch unangefochten. Das könnte sich bei der Wahl am Sonntag ändern – und Signalwirkung haben.

Neunmal hat Francisco Toscano schon gewonnen. Jedes Mal holte der Bürgermeister der andalusischen Kleinstadt Dos Hermanas für die Sozialisten die absolute Mehrheit. Seit 1983 regiert der freundliche Politiker mit grauem Bart im Rathaus an der Plaza de la Constitución, dem Verfassungsplatz. Auf seinem Schreibtisch steht kein Computer, dafür ein großes Foto des jungen Felipe González. Mit dem späteren spanischen Ministerpräsidenten hatte Toscano im benachbarten Sevilla in dessen Kanzlei zusammengearbeitet. 1982 kamen die Sozialisten (PSOE) in Spanien und der autonomen Region Andalusien an die Macht. Ein Jahr später siegte Francisco Toscano in seiner ersten Wahl. Kein Bürgermeister ist in einem ähnlich großen spanischen Ort so lange im Amt wie der 69 Jahre alte Kommunalpolitiker.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Empfehlungen
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Dezernatskoordinator*in Klinik IT
Deutsche Rentenversicherung Bund
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Leitung Personal- und Organisationsentwicklung, Recruiting (m/w/d)
Sozialservice-Gesellschaft des BRK GmbH, SeniorenWohnen Hauptverwaltung
Zum Stellenmarkt