FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Nach Attentat auf Shinzo Abe :
Warum Japans Politiker ihre Beziehungen zur Moon-Sekte nicht aufgeben

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Massenhochzeit der Moon-Sekte im Februar 2013 im südkoreanischen Gapeyong
Massenhochzeit der Moon-Sekte im Februar 2013 im südkoreanischen Gapeyongddp

Die als Moon-Sekte bekannte Vereinigungskirche hat in Japan nicht den besten Ruf. Doch Konservative nutzen sie gerne als Wählerreservoir.

Attentate sind in der japanischen Geschichte nicht selten. Seit 1960 zählt das Land gut ein Dutzend Angriffe auf bekannte Politiker. Oft standen rechtsnationalistische Täter dahinter. Manche Mordversuche misslangen, wie die Attentate auf Ministerpräsident Nobusuke Ki­shi, den Großvater des am 8. Juli ermordeten Shinzo Abe, 1960 oder den ehemaligen Ministerpräsidenten Morihiro Hosokawa 1994. Andere endeten tödlich, wie der Angriff auf den Bürgermeister von Nagasaki, Itcho Ito, 2007.

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