Amerika-Afrika-Gipfel : Lockere Investorenparty

Spektakuläre Ergebnisse werden beim Afrika-Gipfel in Washington nicht erwartet. Erst einmal gab es finanzielle Zusagen in Höhe von 33 Milliarden Dollar. Einzelgespräche gibt es nur mit dem Außenminister.
Am Dienstagabend sollte Lionel Richie im Weißen Haus für die mehr als vierzig afrikanischen Staats- und Regierungschefs singen. Im State Department, wo Präsident Barack Obama an diesem Mittwoch an drei Debatten des US-Afrika-Gipfels teilnehmen will, wurden auf den letzten Drücker noch die Toilettenräume renoviert. Obama warnte die Washingtoner Bevölkerung persönlich vor dem Verkehrschaos, welches das erstmalig ausgerichtete Treffen mit seinen mehr als hundert Randveranstaltungen verursachen werde. Zugleich aber dämpften Vertreter seiner Regierung Erwartungen, dass am Ende spektakuläre Ergebnisse verkündet werden könnten. Schließlich handle es sich „nicht um eine Geberkonferenz“, wie das Außenministerium klarstellte. Und, was dem Weißen Haus noch wichtiger ist: Amerika ist nicht China.





