Pompeo in Asien : Eine schwierige Reise

In der heißen Phase des Wahlkampfs ist Amerikas Außenminister eine Woche durch Asien gereist, um für ein Bündnis gegen China zu werben. Sein Erfolg ist bescheiden.
Ein Spaziergang war die Tour nicht, die der amerikanische Außenminister Mike Pompeo vergangene Woche hinter sich gebracht hat. Fünf Länder in sechs Tagen: Indien, Sri Lanka, die Malediven, Indonesien und Vietnam. Der Zeitpunkt der Reise war ein Statement. In der Woche vor der amerikanischen Präsidentenwahl übermittelte der Minister die Botschaft, dass den Vereinigten Staaten die Entwicklungen in Asien wichtig genug sind, um der Region in dieser heißen Phase einen ausgedehnten Besuch abzustatten. Dabei ließ Pompeo keinen Zweifel daran, was das eigentliche Ziel der Reise war. Bei keinem der Besuche sparte er an rhetorischen Breitseiten gegen das Land, das man einer englischen Redensart nach als den „Elefanten im Raum“ bezeichnen könnte.
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