12,7 Millionen Euro schnellstens gesucht
Jetzt oder nie: Bei dem Versuch, die ehemalige Villa von Stefan Zweig für die Nachwelt zu retten, steigt der Rektor der Salzburger Universität in den Ring. Und das ist gut so.
Jetzt oder nie: Bei dem Versuch, die ehemalige Villa von Stefan Zweig für die Nachwelt zu retten, steigt der Rektor der Salzburger Universität in den Ring. Und das ist gut so.
Zwei Hotelmanager verbieten zwei muslimischen Frauen im Burkini im Wasserbecken zu schwimmen. Ein Salzburger Gericht bestätigt das als diskriminierend – mit Folgen für die Tourismusbranche.
Schweizer Katholiken und Sozialisten realisierten 1951 in Brasilien ein Hilfsprojekt für heimatlose Volksdeutsche – mit staatlichem Segen. Die Leidtragenden waren Indigene, unter den Profiteuren SS-Kriegsverbrecher.
In Évian-les-Bains am Genfer See ist ein neuer Kammermusiksaal eröffnet worden. Die Akustik ist hochsensibel, die Architektur ein beglückendes Zusammenspiel aus Natur und Kunst.
Vor fünf Jahren gelang Elke Kahr mit der KPÖ in Graz ein Senationserfolg. Nun konnten die Kommunisten ihren Erfolg verteiden. Die FPÖ landet weit abgeschlagen hinter den Grünen.
Bruegel, ein Meister des hintersinnigen Wimmelbilds, im Frankfurter Städel, Empathie ganz groß in Bonn und zum 100. Gerhard Altenbourgs in Altenburg: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons für Juli 2026.
Zarzuela ist die eigene Opernform Spaniens. Der deutsche Regisseur Christof Loy inszeniert sie erstmals in Madrid und erntet Begeisterungsstürme für die „Wildkatze“ und eine „Puerta Grande“.
Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar: Vor hundert Jahren wurde Ingeborg Bachmann geboren. Auch nach ihrem Tod vor gut fünfzig Jahren animiert sie Generationen von Lesern.
Sechs wiederentdeckte Werke für Flöte und Harfe zeigen Mozart als frustrierten Lehrer – er komponierte Musterstücke für eine Schülerin ohne eigene Einfälle. Jetzt erklingen sie zum ersten Mal.
Der Dokumentarfilm „Jemand, der einmal ich war“ über Ingeborg Bachmann, die vor 100 Jahren geboren wurde, ist eine fulminante Geisterbeschwörung mit einer großartig lässigen Sandra Hüller.
Kaum ein Künstler hat die mittelalterlichen Bildwelten des Hieronymus Bosch so furios in die Neuzeit übersetzt wie Pieter Bruegel der Ältere. Das Frankfurter Städel präsentiert den Meister des hintersinnigen Wimmelbilds.
Nach einem Bachelor in München und Weimar bewarb sie sich an der Juilliard-School. Heute dirigiert Anna Handler Orchester in Boston, Los Angeles oder an der Deutschen Oper Berlin. Und das nicht, weil sie eine Frau ist.
Die Festspiele auf dem Heidelberger Schloss wollten einst denen in Salzburg Konkurrenz machen – und Heidelberg zur Hauptstadt Europas. Eine Ausstellung zeigt nun ihre wechselhafte Geschichte über hundert Jahre.
Wie ein Österreicher Russlands Völkermord an Ukrainern dokumentierte: Der Film „Family Album“ geht zurück zu den Wurzeln des gegenwärtigen Krieges.
Fliegen ist ein teurer Spaß geworden. Hinzu kommt die Sorge vor Flugausfällen im Sommer wegen Treibstoffmangels. Die Lufthansa sagt: Buchen Sie! Ryanair sagt: Wir setzen die Ziele herauf.
Ein Lob Wagners erwies sich als Fluch: Vor 200 Jahren starb der Komponist Carl Maria von Weber. Er bleibt jenseits des „Freischütz“ bis heute entdeckungsträchtig.
Gerade die Frauen genießen es, sich zur Festspielsaison so richtig in Schale zu werfen. Warum ihr Schmuck dabei wirklich nerven kann.
Beim größten Mehrspartenfestival Skandinaviens nimmt das Hagen-Quartett Abschied, singt Lise Davidsen Schubert und dirigiert Esa-Pekka Salonen Messiaen.
Eltern brauchen ihr Smartphone: als Werkzeug, Stressventil und Verbindung zur Welt. Doch Kinder bemerken die ständige Ablenkung genau – und sie kann ihnen nachhaltig schaden. Wie man die richtige Balance findet.
Impressionisten des Kunsthändlers Paul Cassirer in Berlin, das Künstlerduo Elmgreen & Dragset in Frankfurt und Anke Kuhl in Troisdorf: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons für Juni 2026.
Koch Johannes Frankenbach aus dem Rheingau über Leidenschaft und Perfektion in seiner Sterneküche. „Das ist kein einfacher Beruf“, sagt der Familienvater.
Bei den Pfingstfestspielen von Salzburg sorgt die Festivalchefin Cecilia Bartoli auch als Sängerin für den Höhepunkt. Aber weniger als Sopran in Rossinis Oper „Il Viaggio a Reims“ als in ihrer eigenen Geburtstagsgala.
Nach dem Zusammenstoß mit einer Cessna in Österreich äußert sich die Paragleiterin zu dem Vorfall – und hat an die Piloten in den kleinen Flugzeugen, aber vor allem an die Laien im Internet eine Bitte.
Ein Wissenschaftsadministrator muss über sich selbst schweigen. Joachim Nettelbeck hat gerade deshalb versucht, das Erfolgsgeheimnis seines Kollegen und Mentors Clemens Heller herauszufinden.
Eine Paragliderin hat live gefilmt, wie ein Kleinflugzeug mitten im Flug in ihren Schirm kracht – und nur noch Fetzen zurücklässt. Sie könne kaum glauben, schreibt sie danach, dass ihr nichts Schlimmes passiert sei.
Jede Woche fragen wir Menschen aus dem Kulturbetrieb, was sie lesen und welches Buch in ihrem Schrank sie ganz bestimmt nicht lesen werden. Diesmal antwortet die Dirigentin Marie Jacquot.
Alexander Held war ein Schauspieler für verwickelte Fälle. Als schräger Kommissar in der ZDF-Reihe „München Mord“ glänzte er besonders. Wie jetzt bekannt wurde, ist er am 12. Mai im Alter von 67 Jahren nach kurzer Krankheit gestorben.
Die Billig-Flatrate für den Nahverkehr bringt nichts. Das zeigt eine originelle neue Untersuchung.
Zu Ingeborg Bachmanns hundertstem Geburtstag erscheinen gleich drei gewichtige, wenn auch unterschiedlich umfangreiche Bücher über ihr Leben und Sterben. Verfasst haben sie Andrea Stoll, Dieter Burdorf und Fleur Jaeggy.
Eine Wiener Schau erinnert an Christoph Schlingensief. Sie ist nicht besonders anspruchsvoll, obwohl es an der Zeit wäre, sich von der bloßen Verehrung zu verabschieden, um sein Erbe für die Gegenwart produktiv zu machen.
Gelb, gelb, gelb sind alle ihre Verse: Unter den Teilnehmern des achtzehnten Wettbewerbs um den renommierten Lyrikpreis Meran hat Heinz Peter Geißler triumphiert.
Ein bisschen Herz, ein bisschen Verstand: Operetten kommen leicht daher, sind aber höchst anspruchsvoll zu singen, sagt Tenor Jonas Kaufmann. Er würde sie auch auf großen Opernbühnen aufführen.
Sag beim Ende leise Abschied: Herbert Föttinger verabschiedet sich mit einer Tragikomödie von Peter Turrini von seinem Theater in der Josefstadt. Ein unterhaltsamer Abend mit Opernsänger-Ethos.
Und es hat „plitsch“ gemacht: Akustische Folter, Klimadrama, Erklärtheater und einige herausragende Momente prägen den 43. Heidelberger Stückemarkt.
Erste Einblicke in den umfangreichen Nachlass: Das Wiener Literaturmuseum geht der Frage nach, was Thomas Bernhard uns heute zu sagen hätte.
Nach dem Fund von Rattengift in Babynahrung hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen. Der 39 Jahre alte Mann wird derzeit im österreichischen Burgenland verhört. Derweil bleibt ein sechstes vergiftetes Gläschen verschwunden.