Heidelberger Stückemarkt : Die Mittel der Qual

Und es hat „plitsch“ gemacht: Akustische Folter, Klimadrama, Erklärtheater und einige herausragende Momente prägen den 43. Heidelberger Stückemarkt.
Jedes Festival ist anstrengend, zumindest für Journalisten, die ein Fazit daraus ziehen sollen. Das gilt in Cannes, in Klagenfurt und auch beim Heidelberger Stückemarkt. Die groteske Verdichtung, die erlebt, wer sich tagelang fast pausenlos Spielfilme reinzieht, Gegenwartsliteratur trinkt oder Regietheater raucht, führt im besten Fall zu einem Rausch, manchmal aber auch zu einem Kater.
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