Ein sicherer Hafen für die jüdische Gemeinschaft
„Wer ein Haus baut, will bleiben“: Vor 40 Jahren eröffnete das von Salomon Korn geplante jüdische Gemeindezentrum in Frankfurt. Heute platzt das Gebäude aus allen Nähten.
Mit Maria Catharine Alewyn begann 1828 die Geschichte des Hauptfriedhofs. Heute führen Schopenhauers Grab und tausend andere Spuren durch Frankfurts Gedächtnis.
Der große Kritiker und legendäre Literaturchef der F.A.Z. starb am 18.09.2013 im Alter von 93 Jahren in Frankfurt.
„Wer ein Haus baut, will bleiben“: Vor 40 Jahren eröffnete das von Salomon Korn geplante jüdische Gemeindezentrum in Frankfurt. Heute platzt das Gebäude aus allen Nähten.
Zu ihrem 100. Geburtstag wird die Autorin Ingeborg Bachmann überall gefeiert: in ihrer Heimatstadt beim Lesewettbewerb, im Kino mit Sandra Hüller, in der österreichischen Botschaft in Berlin mit Rainald Goetz.
Er war von 1975 bis 1980 Literaturredakteur der F.A.Z., später verantwortete er das Literaturressort bei der „Zeit“ und beim „Spiegel“ und schrieb selbst Romane. Nun ist Volker Hage im Alter von 76 Jahren in Hamburg gestorben.
Im F.A.Z. Podcast für Deutschland spricht Paul Ingendaay über seine Zeit als Korrespondent mit Sitz in Madrid und seine Rückkehr nach Spanien auf den Spuren des Jakobswegs.
Die erste Lesung aus seiner Autobiographie „Mein Leben“ hielt Marcel Reich-Ranicki 1999 in London ab: Erinnerung an einen bemerkenswerten Auftritt des großen Kritikers.
Lange wurde über einen Reich-Ranicki-Platz in Frankfurt gestritten, nun ist er offiziell enthüllt worden. Geehrt wird damit nicht nur Deutschlands wichtigster Literaturkritiker, sondern auch seine Frau Teofila.
Lob als Lebenselixier: Jörg Magenau versammelt im Buch „Die Kunst der Zustimmung“ all seine Texte über Martin Walser und wird dabei dem Titel vollkommen gerecht.
Am kommenden Samstag wird er eingeweiht, aber die Ortswahl für den neu benannten Reich-Ranicki-Platz in Frankfurt am Main ist missglückt.
Auch unfreundliche Urteile behinderten bei den Tagungen der Gruppe 47 den freundlichen Umgang nicht. Das Bewusstsein von der Zufälligkeit der Urteile machte es möglich: Eine Soziologie der Kontroversen in der Gruppe 47.
Mit ihm ist nun der letzte Aktive aus Marcel Reich-Ranickis Riege von F.A.Z.-Rezensenten verstummt: Zum Tod des Dichters, Literaturwissenschaftlers und -kritikers Harald Hartung.
Maxim Biller träumt von wilder Ehrlichkeit, Juli Zeh wünscht diese zur Hölle, und Peter Handke widerspricht Marcel Reich-Ranicki: Was bedeutet Authentizität in Bezug auf literarische Texte?
Thomas Mann unter demokratischer Bewährungsauflage: Lübeck feiert seinen großen Sohn zum heutigen 150. Geburtstag mit einer Ausstellung.
An diesem Freitag vor 150 Jahren wurde Thomas Mann geboren. Er suchte lebenslang nach Balance zwischen den Extremen. Sein Werk ist heute so aktuell wie eh und je.
Kaum jemand erreicht mit Literaturgeschichte ein so großes Publikum wie Uwe Wittstock. „Februar 33“ und „Marseille 1940“ waren internationale Bestseller. Wie hat er das geschafft? Eine Begegnung anlässlich seines 70. Geburtstags.
Ulla Hahns Aufstieg zu einer der bekanntesten deutschen Dichterinnen war auch Resultat von Marcel Reich-Ranickis Begeisterung für ihre Lyrik. Doch wie im ganzen Leben emanzipierte sich die Schriftstellerin schließlich von ihm.
Und gleichwohl eine künftig unentbehrliche Quelle zur deutschen Literatur der Achtzigerjahre: Die Tagebücher des Schriftstellers Horst Bienek.
Er zählte zum Kreis der ganz Großen, und literarisches Bewusstsein war dem Schweizer Schriftsteller Peter Bichsel wichtiger als historisches. Am Samstag ist er im Alter von 89 Jahren gestorben.
Wie man Frieden mit der Natur schließt: Über Erich Kästners wegweisende Erzählung „Die Konferenz der Tiere“, in der die Menschheit zur Vernunft gezwungen wird.
In Frankfurt erinnert seit September ein nach ihnen benannter Platz an Teofila und Marcel Reich-Ranicki. Nun fordert die CDU aus einem anderen Stadtteil, die Wahl des Ortes zu überdenken. Sie beruft sich auf die Enkelin.
Thomas Gottschalk hat in den vergangenen Tagen viel Aufsehen erregt. Im Interview spricht er nun über das Leid des alten weißen Mannes, Fahrstuhlfahrten mit Frauen und die weichen Hüften von George Clooney.
Nun ist es beschlossene Sache: Im Stadtteil Dornbusch wird es einen Reich-Ranicki-Platz geben. Der Ortsbeirat hofft, dass der prominente Name dazu beiträgt, dass der Platz künftig noch schöner wird.
Manifest zum 20. Juli 1944 +++ Bundeswehr in den Nahen Osten? +++ Ahrtal-Aufarbeitung +++ Platz für die Reich-Ranickis
Militarisierung in Russland +++ Tücken der Abiturprüfung +++ Rezension zu Emmanuel Faye: "Hannah Arendt und Martin Heidegger" +++ Platz für die Reich-Ranickis +++ Strizz-Comic
In Frankfurt soll ein Platz nach dem Ehepaar Reich-Ranicki benannt werden. Aber der Platz ist gar keiner, und nur ein kleines Stück weiter gäbe es eine Straße, die viel geeigneter wäre für diese Ehrung.
Frankfurt bekommt einen Platz mit großem Namen: Nach Zustimmung der Familie sollen der 2013 verstorbene F.A.Z.-Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki und seine Frau im Dornbusch gewürdigt werden. Im Stadtteil hofft man auf eine Aufwertung des bisher tristen Platzes.
Elke Heidenreich hat schon wieder einen Bestseller geschrieben – diesmal geht es ums Älterwerden. Ein Gespräch über das Glück ab 60, ihren unwürdigen ZDF-Rauswurf und die Notwendigkeit des Fremdgehens.
Bernhard Pivot war das französische Äquivalent zu Marcel Reich-Ranicki: der wichtigste und populärste Vermittler von Literatur im Fernsehen. Jetzt ist er mit 89 Jahren in Neuilly-sur-Seine gestorben.
Buchhandlungsgeflüster: Gert Uedings imaginäre Gespräche unter Protagonisten der Tübinger Gelehrtenrepublik.
Er war der letzte lebende Protagonist der deutschen Literatur aus Prag: Am Montag ist der jahrzehntelang in Yale lehrende und für die F.A.Z. schreibende Germanist Peter Demetz gestorben.
Jetzt muss man diesen Deutschen auch noch dankbar sein: In seinen Alterstagebüchern verabschiedet sich der serbische Autor Aleksandar Tišma souverän vom Leben und vom Schreiben.
Warum mir die satirischen Waffen die liebsten im Arsenal des Schriftstellers sind: Dankesrede für die Verleihung des letztjährigen Kurt-Tucholsky-Preises.
Science-Fiction aus dem Jahr 1901 mit biblischer und mythischer Besetzung: Matthew Phipps Shiels „Die Purpurne Wolke“
Für das Schauspiel Frankfurt hat die Theaterautorin Anja Hilling über Mascha Kaléko geschrieben. Kern ist die Unruhe der Dichterin im Exil.
Die Autorin Barbara Honigmann ist in der Frankfurter Paulskirche mit dem Goethepreis ausgezeichnet worden. Die Laudatio hält Wolf Biermann, ein Weggefährte mit prägenden biografischen Parallelen.
Der Bestsellerautor Ferdinand von Schirach ist immer für eine Schlagzeile gut. Jetzt fordert er ein Strafgeld bei falscher Anschuldigung. Doch die Aufregeridee erweckt nicht einmal den Anschein rechtspolitischer Handwerkskunst.
War Martin Walser ein Antisemit, wie es ihm auch nach seinem Tod vorgeworfen wird? Die lebenslange Befassung des Schriftstellers mit Auschwitz spricht klar dagegen.