FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Ehepaar wird gewürdigt :
Weg frei für Reich-Ranicki-Platz in Frankfurt

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Bald mit großem Namen: der Platz vor dem Haus Dornbusch
Bald mit großem Namen: der Platz vor dem Haus DornbuschAmadeus Waldner

Frankfurt bekommt einen Platz mit großem Namen: Nach Zustimmung der Familie sollen der 2013 verstorbene F.A.Z.-Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki und seine Frau im Dornbusch gewürdigt werden. Im Stadtteil hofft man auf eine Aufwertung des bisher tristen Platzes.

Der Vorschlag zur Würdigung des 2013 im Alter von 93 Jahren gestorbenen Literaturkritikers Marcel Reich-Ranicki, der viele Jahrzehnte lang das Feuilleton der F.A.Z. geprägt hat, ist seit elf Jahren aktenkundig. Schon kurz nach dem Tod des renommiertesten deutschen Literaturkritikers am 18. September 2013 hatten die Grünen im für den Stadtteil Dornbusch zuständigen Ortsbeirat 9 erstmals angeregt, den Platz vor dem Haus am Dornbusch nach ihm zu benennen – wohl wissend, dass in Frankfurt für die Würdigung von Persönlichkeiten durch Straßennamen eine damals noch fünf Jahre lange Frist vom Sterbedatum an galt. Reich-Ranicki hatte vier Jahrzehnte lang mit seiner Frau Teofila in der Nähe im Dichterviertel in einer Wohnung im Haus Gustav-Freytag-Straße 36 gelebt.

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