40 Jahre Gemeindezentrum :
Ein sicherer Hafen für die jüdische Gemeinschaft

Von
Eugen El
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Ein Zuhause: Das jüdische Gemeindezentrum ist für viele ein „Safe Space“.
Ein Zuhause: Das jüdische Gemeindezentrum ist für viele ein „Safe Space“.Janek Stempel

„Wer ein Haus baut, will bleiben“: Vor 40 Jahren eröffnete das von Salomon Korn geplante jüdische Gemeindezentrum in Frankfurt. Heute platzt das Gebäude aus allen Nähten.

Seine Worte waren klar. „Es war richtig, wieder anzufangen“, sagte Ignatz Bubis bei der Einweihung des jüdischen Gemeindezentrums am 14. September 1986. Der damalige Vorstandsvorsitzende bezog sich auf das Wiedererstehen der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt nach der Katastrophe der Schoa. „Und dies soll auch mit dem neuen Haus deutlich sichtbar werden!“, fuhr Bubis bei der Übergabe des Gebäudekomplexes an der Savignystraße im Frankfurter Westend fort. Seit der Wiedergründung der Gemeinde waren rund 40 Jahre vergangen. Zweifel hatten die ersten Jahrzehnte des Wiederaufbaus begleitet: Sollten Juden – nach dem, was geschehen war – überhaupt noch in Deutschland leben?

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