Schicksal, Bundesgericht, Mord
Ein Präzedenzfall namens „al Shifa“: Am Donnerstag ist Anne Carson der Literaturnobelpreis zugesprochen worden. Hier erstveröffentlichen wir in deutscher Übersetzung eines ihrer Prosagedichte.
Seit 1901 wird der Nobelpreis für Literatur verliehen. Aber wer erinnert sich noch an den ersten Preisträger? Diesmal soll es um Autoren gehen, die trotz ihres Nobelpreises heute keinen literarischen Weltruhm mehr besitzen.
Ein Präzedenzfall namens „al Shifa“: Am Donnerstag ist Anne Carson der Literaturnobelpreis zugesprochen worden. Hier erstveröffentlichen wir in deutscher Übersetzung eines ihrer Prosagedichte.
Der diesjährige Literaturnobelpreis geht an die kanadische Schriftstellerin Anne Carson. Sie werde für ihr kühnes und erfinderisches Werk geehrt, so die Schwedische Akademie.
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Sie ist eine Brückenbauerin zwischen Kontinenten, Sprachen und Epochen: Der diesjährige Literaturnobelpreis geht an die kanadische Schriftstellerin Anne Carson.
Der Literaturnobelpreis wird verliehen, der Bundestag berät über die Einkommensteuerreform, in Berlin wird ein Gegenkandidat für FIFA-Präsident Infantino gesucht, und „The Social Reckoning“ kommt ins Kino. Der F.A.Z. Frühdenker.
Am Donnerstag verkündet die Schwedische Akademie den Literaturnobelpreis. Wir hätten sieben Vorschläge, vom zurückgezogen lebenden Gerald Murnane bis zum Dauerprovokateur Michel Houellebecq.
In ihren Büchern behandelt Han Kang historische Traumata, Subversion und Widerstand. Aber sie sind durchdrungen von einer universellen poetischen Kraft, die die Nobelpreisträgerin schon früh besaß. Eine Begegnung.
Durch die wirtschaftlichen Turbulenzen, in die der Steidl Verlag geraten ist, sind die Weltrechte am Werk des Literaturnobelpreisträgers Günter Grass neu verfügbar geworden. Zugeschlagen hat jetzt der Verlag S. Fischer.
Am eigenen Schicksal wie dem ihres Landes verdeutlicht sie, was unsere Gegenwart ausmacht: Gabriela Adameșteanus Roman „Stimmen auf Abstand“ ist eine Chronik der laufenden Ereignisse in Rumänien mit melancholischem Refrain.
Zwischen Erhabenheitsgefühl auf dem Philosophenweg und Snacks von der Tankstelle passt noch eine kleine Katastrophe: Ein Gespräch in Heidelberg mit Heinz Strunk über seinen neuen Roman „Memories of Heidelberg“.
Jon Fosses Greatest Hits: Der neue Roman des norwegischen Schriftstellers ist der Erste, den er nach dem Literaturnobelpreis geschrieben hat. Er bildet den Auftakt zu einer Trilogie.
Immer wieder neu umstritten: Zum siebzigsten Geburtstag des chinesischen Literaturnobelpreisträgers Mo Yan.
Die Literaturnobelpreisträgerin Han Kang verlässt den Aufbau-Verlag und geht zu Ullstein. Das hat sich Aufbau wahrscheinlich selbst zuzuschreiben.
An diesem Mittwoch erhält László Krasznahorkai den Literaturnobelpreis. Zugleich erscheint sein neuer Roman „Zsömle ist weg“, der mit leichter Hand von verwirrten Köpfen unserer Zeit erzählt: vom selbsternannten König der Ungarn und seinen Anhängern.
Am 10. Dezember wird László Krasznahorkai in Stockholm der Literaturnobelpreis überreicht. Sein Verleger Oliver Vogel über große Momente und die Arbeit mit dem Autor
Jahrhundertelang machte westliche Belletristik das weltweite Ideal aus – abzulesen an den Gewinnerlisten des Literaturnobelpreises. Diese Zeiten sind vorbei, aber was kommt danach? Und werden wir daran noch mitschreiben?
Die Erbschaft einer alten Gewalt oder das Wunder der Zweiten Geburt: Was man von Camus heute noch über den Zusammenhang von natürlicher und geographischer Zugehörigkeit lernen kann.
Als er erfährt, dass ihm der Literaturnobelpreis zuerkannt worden ist, befindet sich der Schriftsteller László Krasznahorkai gerade in Frankfurt. Kommt er auch auf die Buchmesse?
Der ungarische Gegenwartsautor László Krasznahorkai wird mit dem Nobelpreis für Literatur 2025 ausgezeichnet. Er ist der zweite Ungar, dem der Literaturnobelpreis verliehen wird.
Der Literaturnobelpreis hat sich in den letzten Jahren als unberechenbar und qualitativ zuverlässig erwiesen. Jetzt ist es wieder so: Die Akademie verleiht ihre Auszeichnung an László Krasznahorkai aus Ungarn.
Der Nobelpreis wird seit 1901 in den Kategorien Physik, Chemie, Medizin oder Physiologie, Literatur, Frieden und seit 1969 auch in Wirtschaftswissenschaften verliehen. Wer sind die Preisträger? Und wie viele Frauen wurden ausgezeichnet?
Heute vor hundert Jahren wurde der italienische Schriftsteller Andrea Camilleri geboren. Er hat Gesellschaftskritik und Unterhaltung auf ganz eigene Weise zusammengebracht.
Vor 80 Jahren wurden Atombomben über Japan abgeworfen. Kazuo Ishiguro schrieb darüber und gewann den Literaturnobelpreis. Jetzt wurde sein Buch verfilmt.
Der Literaturnobelpreisträger Abdulrazak Gurnah spricht in der Universität Freiburg darüber, was es heißt, zusammenzuleben - und nutzt die Literatur als Referenz.
Hinrich Schmidt-Henkel ist Übersetzer aus dem Französischen und Norwegischen, unter anderem der Bücher des Literaturnobelpreisträgers Jon Fosse. Dessen neuer Roman ist für Herbst angekündigt. Wie aber sieht der Alltag eines Übersetzers aus?
In Mainz wird ein erster Einblick in die Tagebücher von Elias Canetti gewährt, die der Literaturnobelpreisträger für dreißig Jahre hatte sperren lassen. Das ist literarisch spektakulär und moralisch zum Teil ernüchternd.
Ayad Akhtars „Der Fall McNeal“ feiert Premiere am Wiener Burgtheater. Jacob McNeal kämpft mit Alkoholproblemen und dunklen Geheimnissen. Ein Kammerspiel mit doppeltem Boden.
Meisterwerk der Maßlosigkeit: Mircea Cărtărescu gilt als Anwärter auf den Literaturnobelpreis. Nun erscheint der neue Roman des rumänischen Autors.
Die Welt schaut auf Südkorea: Wegen des Putschversuchs des Präsidenten. Und wegen Han Kang, die jetzt den Nobelpreis erhielt und in ihrem neuen Roman die Gewaltgeschichte ihrer Heimat erzählt: „Unmöglicher Abschied“
Vor 100 Jahren wurde der französische Schriftsteller Michel Tournier geboren, der mit gleich zwei Romanen Epoche gemacht hat: „Freitag oder Im Schoß des Pazifik“ und „Der Erlkönig“.
Syrien steht nach dem Sturz von Machthaber Baschar al-Assad vor einer ungewissen Zukunft. Allein in Deutschland leben fast eine Million Syrier. In fast allen VW-Werken wird heute in Deutschland gestreikt. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Mit einer Million Euro für den Sieger ist der Planeta-Preis die am höchsten dotierte Literatur-Auszeichnung der spanischsprachigen Welt. Dieses Jahr steht auch Berlin im Mittelpunkt.
Heute vor hundert Jahren starb der Literaturnobelpreisträger Anatole France – fast genau zwei Jahre nach Marcel Proust, der sein Schüler gewesen war, ehe sich beide entfremdeten.
Er glaubte, dass Benjamin ihm auch nach dessen Tod noch auf die Finger schaute: Eine Erinnerung an den Suhrkamp-Lektor und Schriftsteller Friedrich Podszus.
Die südkoreanische Schriftstellerin Han Kang hat den Literaturnobelpreis gewonnen. Sie hätte ihn allein für ihr Buch „Die Vegetarierin“ verdient.
Google gewinnt zwei Nobelpreise, Künstliche Intelligenz reüssiert und der Mensch könnte programmierbar werden: Wir ordnen die Highlights der Nobelpreise ein und diskutieren, welche gefeiert oder gefürchtet werden müssen.