Begegnung mit Han Kang :
„Ich bin ein Mensch, der Menschen mag“

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Im Pflanzendickicht: Han Kang im Hof des Berliner Hotels Wilmina
Im Pflanzendickicht: Han Kang im Hof des Berliner Hotels WilminaDaniel Pilar

In ihren Büchern behandelt Han Kang historische Traumata, Subversion und Widerstand. Aber sie sind durchdrungen von einer universellen poetischen Kraft, die die Nobelpreisträgerin schon früh besaß. Eine Begegnung.

Als Han Kang vor zwei Jahren den Nobelpreis für Literatur gewann, hieß es, die südkoreanische Schriftstellerin habe, als sie die Nachricht aus Schweden erhielt, mit ihrem Sohn bei einer Tasse Kamillentee gefeiert. Seither habe sie, wann immer jemand zu Besuch kam, Kamillentee geschenkt bekommen, sagt sie. „Ich habe einen Kamillentee-Vorrat, der für die nächsten zehn Jahre reicht!“ Sie freue sich wirklich über jedes Geschenk, aber sie möge unbedingt auch andere Teesorten.

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