TV-Kritik: Maischberger :
So tief die Latte, dass niemand mehr durchkriechen kann

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Zu Gast bei Sandra Maischberger: die AfD-Vorsitzende Alice Weidel (links) und BSW-Chefin Sahra Wagenknecht
Zu Gast bei Sandra Maischberger: die AfD-Vorsitzende Alice Weidel (links) und BSW-Chefin Sahra WagenknechtOliver Ziebe/WDR

Weidel gegen Wagenknecht reloaded: In der Talkshow von Sandra Maischberger umwarb die AfD-Chefin die CDU, nannte Hitler einen Kommunisten und fühlte sich in der Rolle der Stärkeren pudelwohl.

Einen Monat vor dem Bruch der Ampelkoalition saßen sie schon einmal zusammen im Fernsehstudio: Sahra Wagenknecht und Alice Weidel. Damals, am 9. Oktober 2024, war das ein kleiner Coup von Welt TV, den andere sich nicht getraut hätten. Deutschland stand unter dem milden Schock dreier Landtagswahlen im Osten, und irgendwie musste man annehmen, mit diesen beiden Frauen sei zu rechnen. Man wusste nur noch nicht, wie und zu welchen Bedingungen. Entsprechend lief das Duell der starken Parteichefinnen damals ab. Die BSW-Vorsitzende Wagenknecht spulte ihr Programm ab, blieb aber kühl gegenüber den Avancen der Jüngeren. Und die AfD-Vorsitzende Weidel wusste auf mancherlei keine Antwort und sah öfter hilflos und zappelig aus.

FAZ

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