Ungarischer Premier in München : Orbán: „Grenzschließung für Flüchtlinge war Pflicht“

Bei einem Festakt im bayerischen Landtag vergleicht Ungarns umstrittener Regierungschef Orbán die Flüchtlingskrise mit der Grenzöffnung für DDR-Bürger 1989. Seehofer stellt sich hinter seinen Gast, die Opposition protestiert.
Begleitet von massiver Kritik der bayerischen Opposition hat Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán im Landtag in München des 60. Jahrestages des Ungarn-Aufstandes gedacht. Orbán verglich in seiner Festrede am Montagabend das Schließen der ungarischen Grenze für Flüchtlinge im vergangenen Jahr mit dem Öffnen der Grenze für DDR-Bürger im Jahr 1989. Beides sei im Sinne der Freiheit Europas, sagte er.





