Fall Skripal : Boris Johnson nennt Verdächtige „Mörder“

Der frühere britische Außenminister Boris Johnson hat keinen Zweifel an der Schuld der beiden Verdächtigen im Fall Skripal. Unterdessen sollen russische Spione auch versucht haben, ein Schweizer Labor auszuspionieren.
Boris Johnson, der ehemalige britische Außenminister, hat scharf auf das Interview reagiert, das die beiden Verdächtigen am Donnerstag im Fall der Vergiftung des ehemaligen Doppelagenten Sergej Skripal dem russischen Fernsehsender Russia Today gegeben haben. Johnson sagte laut „Politico“ bei einer Preisverleihung in Washington: „Ich sage es jetzt, die beiden Typen im russischen Fernsehen sind Mörder. Und falls sie diesen Fakt abstreiten, können sie mich verklagen.“ Die beiden verdächtigen Russen, Alexander Petrow und Ruslan Boschirow, hatten im Gespräch mit der RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan abgestritten, etwas mit dem Fall Skripal zu tun zu haben. Vielmehr seien sie als Touristen nach Salisbury gereist. Unterdessen wurde auch bekannt, dass russische Spione versucht haben sollen, ein Labor in der Schweiz auszuspionieren, das an der Identifizierung des Nervengifts von Salisbury beteiligt war.





