Diskussion um INF-Vertrag :
Geht es eigentlich um China?

Von
Ulrich Kühn
Lesezeit:
Nicht vom INF-Vertrag betroffen: Chinesische Mittelstreckenrakete vom Typ DF-21D
Nicht vom INF-Vertrag betroffen: Chinesische Mittelstreckenrakete vom Typ DF-21Ddpa

Die amerikanische Regierung möchte den INF-Vertrag kündigen, weil Russland das Abkommen verletze, heißt es aus Washington. Doch der Grund könnte vorgeschoben und die Angelegenheit nicht komplett durchdacht worden sein. Ein Gastbeitrag.

Donald Trump hat den angekündigten Ausstieg der Vereinigten Staaten aus dem Vertrag zur Eliminierung aller Mittelstreckenraketen (INF) nicht nur mit Russlands angeblicher Vertragsverletzung begründet. Gleichzeitig verwies er auch auf China, welches tatsächlich vom INF-Vertrag unberührt agieren kann. Auch John Bolton, Trumps Sicherheitsberater, warnt schon seit Jahren, dass der Vertrag die Vereinigten Staaten einseitig gegenüber Peking ins Hintertreffen bringe. Neue amerikanische INF-Waffen in Ostasien – so die Überlegungen einiger in Washington – würden Amerika einen entscheidenden Vorteil im Ringen mit China sichern. Doch diese Kalkulation missachtet nicht nur die eigenen Verbündeten, sie ist auch höchst gefährlich.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Empfehlungen
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Fachreferent:in Kanalnetz (w/m/d)
Berliner Wasserbetriebe
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt