+++ Bagdad Briefing +++ :
Krieg und Terror fordern tausende Opfer

Von
Markus Bickel, Arbil
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Kämpfer der islamistischen Isis parodieren im Norden Syriens nahe der irakische Grenze
Kämpfer der islamistischen Isis parodieren im Norden Syriens nahe der irakische GrenzeREUTERS

Es sind dramatische Zahlen: Der Sondergesandte der Vereinten Nationen berichtet von beinahe 2500 Toten im Juni durch die Kämpfe im Irak. Der sunnitisch-schiitische Konflikt wirft das Land um Jahre zurück.

Es sind die höchsten Todeszahlen im gesamten Jahr, und ein Ende der Gewalt ist nicht in Sicht: 2417 Iraker wurden nach Angaben der UN-Unterstützungsmission für den Irak (Unami) im Juni getötet. 1531 Zivilisten und 886 Angehörige von Armee und Polizei waren die Opfer. Es ist die höchste Opferzahl seit der Eskalation des sunnitisch-schiitischen Konflikts im Jahr 2007. „Sicherheit gehört wieder hergestellt“, sagte der UN-Sondergesandte für den Irak, Nickolay Mladenov, am Dienstag, aber angegangen werden müssten außerdem „die Ursachen der Gewalt“.

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