Klaus-Dieter Frankenberger

(K.F.)

Freier Autor

F.A.Z.

wurde am 5. Juli 1955 in Darmstadt geboren und wuchs im Südhessischen auf – das Ried fasziniert ihn bis heute. Studium der Amerikanistik, der Volkswirtschaftslehre und der Politikwissenschaft in Frankfurt, Magisterexamen 1981. Eine Exkursion in den amerikanischen Süden schärfte das Verständnis für die bis ins Extreme reichende politisch-kulturelle Gegensätzlichkeit der Vereinigten Staaten. Wissenschaftliche Tätigkeit am Zentrum für Nordamerika-Forschung in Frankfurt. 1985 und 1986 Congressional Fellow im Repräsentantenhaus und damit Gelegenheit zur Innenansicht des Entscheidungslabyrinths in Washington; 1990 Marshall Fellow an der Harvard-Universität. 1986 Eintritt in die politische Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Von 2001 bis 2020 verantwortlich für Außenpolitik. Mitglied des Senats der Deutschen Nationalstiftung; ehemaliges Mitglied der Trilateralen Kommission. Ausgezeichnet mit dem Medienpreis der Steuben-Schurz-Gesellschaft und dem Karl-Klasen-Journalistenpreis. Regelmäßig Vorträge an amerikanischen Universitäten und Einrichtungen im Netzwerk des American Council on Germany. Auch nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst Ende 2021 der F.A.Z. als freier Autor verbunden geblieben.

Alle Beiträge von Klaus-Dieter Frankenberger

  • Nähe lohnt sich: Theresa May und Jean-Claude Juncker in Brüssel

    Brexit-Kommentar:
    Das Prinzip Hoffnung

    Kein Mensch, der bei Verstand ist, kann sich einen „harten“ Austritts Großbritanniens aus der EU wünschen.

    Ein Kommentar von Klaus-Dieter Frankenberger
  • Das saudische Konsulat in Istanbul

    Khashoggi-Kommentar:
    Kritik wird nicht geduldet

    Offensichtlich hat die saudische Führung die unangenehmen Folgen der mutmaßlichen Tötung des saudischen Dissidenten Jamal Khashoggi unterschätzt. Nun sucht die Führung nach einem Sündenbock.

    Ein Kommentar von Klaus-Dieter Frankenberger
  • Folgen des Beschlusses: Deutsche Soldaten im Juni 1999 im Kosovo.

    FAZ+Bundeswehr im Auslandseinsatz:
    Nicht mehr zahlender Zaungast

    Die Entscheidung zur militärischen Teilnahme am Kosovo-Konflikt ist zwanzig Jahre her, doch die Frage nach den Befugnissen der Bundeswehr ist noch immer brandaktuell: Wann darf das deutsche Militär im Ausland eingreifen?

    Klaus-Dieter Frankenberger
  • „Typisch“ Trump: Der amerikanische Präsident nach der Bestätigung von Brett Kavanaugh auf einer Wahlveranstaltung

    Trump und Kavanaugh:
    Ein Feindbild, das Wähler mobilisiert

    Donald Trump ist für viele seiner Wähler nicht der ideale Präsident – aber ein Punkt in seinen Wahlversprechen hat sie das vergessen lassen. Wollen die Demokraten ihn schlagen, brauchen sie jemanden, der den Konservativen nicht zum Feindbild taugt.

    Ein Kommentar von Klaus-Dieter Frankenberger
  • Dafür lieben sie ihn in Pennsylvania: „Trump fördert Kohle“

    FAZ+Pennsylvania liebt Trump:
    Endlich wird zurückzerstört

    Im März gewannen die Demokraten eine Nachwahl zum Repräsentantenhaus in Pennsylvania. Trotzdem fühlen sich viele Leute im Kohlerevier schon lange vom urban-liberalen „Establishment“ belagert und sehen Donald Trump als ihren Heilsbringer.

    Klaus-Dieter Frankenberger, Elizabeth
  • Können sich die Republikaner behaupten?

    FAZ+Zwischenwahlen in Amerika:
    Noch mehr Gift im System

    In Amerika wächst die Wirtschaft kräftig. Es herrscht so gut wie Vollbeschäftigung. Können die Demokraten trotzdem die geballte republikanische Kontrolle über Kongress und Präsidentenamt aufbrechen?

    Klaus-Dieter Frankenberger, Washington
  • AFP
    Video

    Europa am Scheideweg:
    Gordische Knoten

    Großbritannien droht Chaos durch den Brexit. Das darf die EU ebensowenig zulassen wie Stagnation in der Flüchtlingspolitik. Doch ein neuer Alexander ist nicht in Sicht. Ein Kommentar.

    Ein Kommentar von Klaus-Dieter Frankenberger
  • Der amerikanische Präsident Donald Trump und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kommen im Juli 2017 zur ersten Arbeitssitzung beim G-20-Gipfel in Hamburg zusammen.

    Trump und Europa:
    Freund, Feind oder was?

    Für Nostalgie ist im transatlantischen Verhältnis kein Platz mehr. Die Amerikaner haben die Nase voll, die Lasten des Westens zu tragen. Auf uns kommt einiges zu.

    Klaus-Dieter Frankenberger
  • Der amerikanische Präsident Donald Trump

    Handelsstreit:
    An der Schraube gedreht

    Donald Trump will, dass amerikanische Unternehmen ihre Produktion nach Amerika zurückverlagern – koste es, was es wolle. Vielleicht kommt die strategische Konfrontation mit China schneller als vermutet. Ein Kommentar.

    Ein Kommentar von Klaus-Dieter Frankenberger
  • Fahnen der SPD beim Landesparteitag in Baden-Württemberg

    Schlechte Umfragewerte:
    Absturz der SPD

    Auf Landesebene spielt die SPD keine Rolle mehr, von einer Volkspartei kann man nicht mehr sprechen. Wäre die Partei nicht in den Kommunen verankert, müsste man sie ganz abschreiben.

    Ein Kommentar von Klaus-Dieter Frankenberger
  • EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker

    Kommentar:
    Europäische (Un-)Einigkeit

    Wenn EU-Kommissionschef Juncker von Einheit spricht – meint er damit Wunsch oder europäische Wirklichkeit? So geeint ist die EU nicht, und das gilt nicht nur für die vieles überlagernde Flüchtlingsfrage.

    Ein Kommentar von Klaus-Dieter Frankenberger
  • Hans-Georg Maaßen

    Debatte um Maaßen:
    In aufgeheizter Lage

    Ein Profi wie Verfassungsschutzpräsident Maaßen dürfte sich nach seinen Äußerungen nicht wundern, dass Rücktrittsforderungen laut werden. Vielleicht legt er es sogar auf den großen Knall an. Ein Kommentar.

    Klaus-Dieter Frankenberger
  • Heiko Maas kritisiert Russlands Rolle im syrischen Bürgerkrieg im F.A.Z.-Interview mit deutlichen Worten.

    FAZ+Außenminister im Gespräch:
    „Die Russen brauchen uns“

    Der Bundesaußenminister ist überzeugt davon, dass Russland auf Deutschland angewiesen ist. Im F.A.Z.-Interview spricht Heiko Maas außerdem über seinen Besuch in Ankara, den Krieg in Syrien – und das Vakuum, das Amerika hinterlässt.

    Klaus-Dieter Frankenberger, Berthold Kohler, Johannes Leithäuser
  • Donald Trump am Mittwoch während einer Veranstaltung mit Sheriffs im East Room des Weißen Hauses in Washington

    Trump-Kommentar:
    Widerstand im Weißen Haus

    Man mag es den Trump-Gegnern im Weißen Haus abnehmen, dass es ihnen allein um das Wohl des Landes geht. Aber sind diese Leute dennoch befugt, die Regierung in die „richtige“ Richtung zu führen?

    Ein Kommentar von Klaus-Dieter Frankenberger
  • Quo vadis, Europa? Der französische Präsident Emmanuel Macron in nachdenklicher Pose

    Kommentar zur Asylpolitik:
    Es ist die Einwanderung

    Macron will die europäische Einigung verteidigen. Doch sie ist bedroht durch eine Einwanderungspolitik, deren soziale Folgen prekär und vielfach unbewältigt sind.

    Ein Kommentar von Klaus-Dieter Frankenberger
  • Beerdigung von John McCain am 1. September 2018 in Washington

    McCain-Kommentar:
    Menetekel der Spaltung

    Die Amerikaner haben Abschied von John McCain genommen – und von seiner Politik des Ausgleichs. Der amtierende Präsident steht für das Gegenteil: die Spaltung der Nation.

    Ein Kommentar von Klaus-Dieter Frankenberger
  • Kommentar zu Weber-Kandidatur:
    Viele Hürden zu überwinden

    Manfred Weber will Jean-Claude Juncker an der Spitze der EU-Kommission ablösen. Merkel signalisiert bereits ihre Unterstützung. Doch damit hat Deutschland den Posten noch längst nicht sicher.

    Ein Kommentar von Klaus-Dieter Frankenberger
  • Nordkorea-Kommentar:
    Ein politischer Kater

    Im Streit um Chinas Nordkorea-Politik muss Trump sich entscheiden: Will er die atomare Abrüstung des Desperado-Regimes in Nordkorea? Oder will er Peking handelspolitisch in die Knie zwingen? Beides kann er nicht haben.

    Ein Kommentar von Klaus-Dieter Frankenberger
  • Außenminister Heiko Maas beim Besuch im Weißen Haus: Mit dem amerikanischen Außenminister Mike Pompeo befindet er sich zumindest optisch auf Augenhöhe.

    Maas’ Ideen zu Amerika:
    Welches Gegengewicht?

    Heiko Maas will das Verhältnis zu Amerika erneuern. Dabei kommt es einem so vor, als verliere er etwas den Sinn für die machtpolitischen Realitäten.

    Ein Kommentar von Klaus-Dieter Frankenberger