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Kolumne Weltblick :
Seltene Erden gegen Schweigen in Myanmar

Von
Christian von Soest
Lesezeit:
Unser Kolumnist hat die Welt im Blick.
Unser Kolumnist hat die Welt im Blick.Jasper Hill

Myanmar, das frühere Burma, gerät im Zuge der anderen zahlreichen internationalen Krisen aus dem Blick. Dabei ist der Bürgerkrieg dort Asiens tödlichster Konflikt, gesteuert auch von Peking.

Was tut eine autoritäre Supermacht wie China, wenn ihr der Militärführer im Nachbarland als unzuverlässig gilt, und die Opposition als zu westlich? Es unterstützt Scheinwahlen, um die Kontrolle über das Armeeregime in Myanmar zu behalten und Machthaber Min Aung Hlaing besser auf die Finger zu schauen. Die demokratische NLD-Opposition um die inhaftierte Friedensnobelpreisträgerin Aung San Su Kyi bleibt außen vor. Eine Farce in einem Land, dessen Junta kaum noch die Hälfte des Territoriums kontrolliert. Peking flankiert die gelenkten Wahlen mit Software für die Wählerlisten und schützt das Regime im UN-Sicherheitsrat vor Konsequenzen.

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