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AfD als Risiko :
Richtungsweisend für die Zukunft Europas

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Deutsch-europäisches Unions-Quartett: Friedrich Merz, Manfred Weber, Ursula von der Leyen und Markus Söder
Deutsch-europäisches Unions-Quartett: Friedrich Merz, Manfred Weber, Ursula von der Leyen und Markus Söderdpa

Währungsunion, europäischer Binnenmarkt, transatlantisches Bündnis – nicht alles ist mehr Konsens. Die Parteiprogramme zur Wahl offenbaren, dass die Vorstellungen von CDU/CSU und AfD in diesen Punkten unvereinbar sind.

Den im Bundestagswahlkampf befindlichen Parteien ist nicht vorzuwerfen, dass sie die mit der zweiten Präsidentschaft Donald Trumps verbundenen Änderungen in Weltpolitik und Weltwirtschaft in ihren Wahlprogrammen nicht antizipiert haben. Die Äußerungen amerikanischer Politiker etwa auf der Münchner Sicherheitskonferenz lassen ein Festhalten der Vereinigten Staaten an der NATO erkennen, die Europäer sollen aber deutlich höhere Lasten übernehmen. Trumps Ankündigungen in der Außenhandelspolitik – von denen man nie weiß, ob sie sein späteres Handeln korrekt antizipieren – lassen erahnen, dass auch die Mitglieder der Europäischen Union nicht ausgespart bleiben werden. Diese Ankündigungen finden in einer Zeit statt, in der die zukünftige Ordnung der Weltwirtschaft neu definiert wird, so es denn überhaupt eine Ordnung geben wird.

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