Gaddafi-Söhne senden Signale

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BRÜSSEL/BERLIN/ WASHINGTON, 31. August. Zwei Söhne des gestürzten libyschen Diktators Muammar al Gaddafi haben am Mittwoch widersprüchliche Signale verbreitet. Saif al-Islam rief die Anhänger seines Vaters zum Widerstand aufgerufen.

nbu./sat./rüb.

BRÜSSEL/BERLIN/ WASHINGTON, 31. August. Zwei Söhne des gestürzten libyschen Diktators Muammar al Gaddafi haben am Mittwoch widersprüchliche Signale verbreitet. Saif al-Islam rief die Anhänger seines Vaters zum Widerstand aufgerufen. "Greift die Feinde an, wo immer sie sind", sagte der zweitälteste Sohn Gaddafis in einer Audiobotschaft, die im Sender Al Rai TV ausgestrahlt wurde. Er halte sich in einem Vorort der Hauptstadt Tripolis auf, behauptete Saif al-Islam. Über seinen Vater sagte er: "Dem Führer geht es gut, wir trinken Tee und Kaffee." Zuvor hatte Al Saadi al Gaddafi in einem Fernsehinterview gesagt, er sei von seinem Vater ermächtigt worden, mit den Rebellen über ein Ende des Blutvergießens zu verhandeln. Ob es sich tatsächlich um die Söhne Gaddafis handelte, konnte nicht unabhängig überprüft werden. Der Kommandeur der Aufständischen in der Hauptstadt Tripolis, Abdelhakim Belhadsch, sagte der Nachrichtenagentur AP, Al Saadi habe ihn angerufen, um über seine Kapitulation zu verhandeln.

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