EADS-Vorstand will Abgeordnete informieren

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jch./chs. BERLIN/PARIS, 25. September. An diesem Mittwoch will der EADS-Vorstandsvorsitzende Tom Enders vor dem Wirtschaftsausschuss des Bundestages zur ...

jch./chs. BERLIN/PARIS, 25. September. An diesem Mittwoch will der EADS-Vorstandsvorsitzende Tom Enders vor dem Wirtschaftsausschuss des Bundestages zur geplanten Fusion mit BAE Systems Stellung nehmen. Dem Ausschuss liegt ein kritischer Bericht des Wirtschaftsministeriums zum Stand des Zusammenschlusses vor. Das Ministerium hatte darin zahlreiche Vorbehalte gegen die Fusion aufgeführt (F.A.Z. vom 25. September). Die Standortgarantien über zwei Jahre seien nicht ausreichend, aufgrund sinkender Verteidigungshaushalte sei die Wirtschaftlichkeit einer Fusion fraglich, und der Wert von EADS sei zu gering bewertet, schrieben die Experten. Enders wolle vor den Parlamentariern die Logik der Transaktion in ihrem wirtschaftlichen Zusammenhang erläutern, hieß es in seinem Umfeld. Unterdessen wurde in Finanzkreisen spekuliert, dass EADS seinen Aktionären mit einem verbesserten Übernahmeangebot entgegenkommen könne. Laut der Nachrichtenagentur Reuters könnte der Anteil von 60 Prozent für die EADS-Aktionäre um drei bis fünf Prozentpunkte erhöht werden - zuungunsten der BAE-Eigner. EADS dementierte diese Meldung jedoch deutlich.

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