Amerikas schmutzigster Krieg
Die schlechten Nachrichten häufen sich für die Bosse lateinamerikanischer Drogenkartelle, für die Taliban in ihren Mohnfeldern, für afrikanische Diktatoren,
Die schlechten Nachrichten häufen sich für die Bosse lateinamerikanischer Drogenkartelle, für die Taliban in ihren Mohnfeldern, für afrikanische Diktatoren, die ihre Macht mit Drogengeld finanzieren. Diese Nachrichten kommen aus Colorado und Washington (dem Staat, nicht der Stadt), wo die Gesetzgeber diese Woche den Besitz von Marihuana legalisierten. Sie kommen aus Portugal und Tschechien, wo die weitgehende Entkriminalisierung harter Drogen erstaunliche Erfolge zeitigt. Aus Baltimore, wo eine umsichtige Polizeitaktik den Umgang mit Beschaffungskriminellen und Kleindealern revolutioniert. Aus Cartagena, wo die Oberhäupter der amerikanischen Staaten erstmals den Krieg gegen die Drogen für gescheitert erklärten und das Ende der Prohibition forderten.





