PWC soll mitschuldig sein
Bei der Suche nach Verantwortlichen für die milliardenschwere Bilanzierungspanne bei der Bad Bank der Hypo Real Estate geraten die Wirtschaftsprüfer von PWC wieder ins Visier. Sie hatten die falsche Bilanz testiert.
Bei der Suche nach Verantwortlichen für die milliardenschwere Bilanzierungspanne bei der Bad Bank der Hypo Real Estate geraten die Wirtschaftsprüfer von PWC wieder ins Visier. Sie hatten die falsche Bilanz testiert.
Die Rendite der Pfandbriefe ist rund einen Prozentpunkt höher als bei Bundesanleihen. Das Risiko der besicherten Bankanleihen gilt jedoch als gering. Ausfälle gab es noch nie.
Der Vorgang rund um die Fehlbuchung von 55,5 Milliarden Euro bei der Bad Bank der Hypo Real Estate ist nicht nur peinlich. Er nährt auch den Verdacht, dass weitere Pannen folgen.
Der Bundesfinanzminister hält personelle Konsequenzen nicht für notwendig und sieht mangelhafte Kommunikation als Grund für das fehlerhafte Bilanzieren von 55,5 Milliarden Euro bei der Bad Bank der Hypo Real Estate.
Die Wirtschaftsprüfer von PricewaterhouseCoopers sehen keine Versäumnisse bei der Milliardenfehlbuchung in der verstaatlichen Bad Bank der HRE. Ein „externer Dienstleister“ habe die Rechnungslegung übernommen.
Nach der 55,5 Milliarden-Euro-Fehlbuchung in der Bad Bank der verstaatlichten Hypo Real Estate fordern Politiker personelle Konsequenzen in der Bank. Am Mittwoch sollen die Vorstände bei Finanzminister Schäuble zum Rapport erscheinen.
Eine groteske Fehlbuchung in der staatlichen HRE-Bad Bank ist aufgedeckt. Die Folge: Deutschlands Schulden sinken deutlich. Jetzt beginnt die Jagd auf die Schuldigen.
Wegen Doppelbuchungen in der Bilanz fallen die Lasten aus der Pleite der Hypo Real Estate geringer aus. Finanzminister Wolfgang Schäuble kann auch mit Steuermehreinnahmen rechnen.
Die Commerzbank hat 3 Milliarden Euro und die Deutsche Bank knapp 1 Milliarde Euro in Griechenland im Feuer. Aber abseits dieser beiden börsennotierten Institute liegen weitere Griechenland-Risiken im deutschen Bankensektor.
CSU-Chef Seehofer unterstützt den Vorstoß des SPD-Vorsitzenden Gabriel, die Kernbereiche von Banken aufzuteilen. Er sprach sich für die Trennung des Investmentbankings vom klassischen Bankgeschäft aus.
jja. BERLIN, 28. September. Der Bankenrettungsfonds Soffin hat die letzten Privataktionäre der Hypo Real Estate (HRE) zu Recht ausgeschlossen. Das hat das Oberlandesgericht München am Mittwoch entschieden.
Auch in zweiter Instanz gibt es eine Niederlage. Der Staat muss den ehemaligen Aktionären der Krisenbank Hypo Real Estate für deren Zwangsausschluss keinen Nachschlag zahlen.
hpe. MÜNCHEN, 20. September. Die Überreste der verstaatlichten Skandalbank Hypo Real Estate (HRE) müssen bis Ende 2015 wieder privatisiert werden. Das ist das Ergebnis der Genehmigungsentscheidung im Beihilfeverfahren der Europäischen Kommission.
Die Kritik am Euro-Kurs eint viele Unions-Abgeordnete. Sie erinnern an das Versprechen, das den Bürgern zur Einführung des Euro gegeben wurde.
Im bürgerlichen Lager werden die Zweifel immer größer, ob man richtig gelegen hat, ein ganzes Leben lang. Gerade zeigt sich in Echtzeit, dass die Annahmen der größten Gegner zuzutreffen scheinen.
Die verstaatlichte Hypo Real Estate (HRE) hat auf ihrem Schrumpfungskurs einen Quartalsgewinn erzielt. Verglichen mit dem Vorjahresquartal gelang eine Ergebniswende vor Steuern von minus 66 Millionen Euro auf 177 Millionen Euro.
Salzgitter erhöht Jahresprognose, K+S bestätigt Jahresprognose, Lanxess mit Rekordquartal, Bilfinger Berger mit Gewinnzuwachs, Stada ist zuversichtlich, Celesio mit Verlust, Zurich profitiert von Sondererträgen, Solarworld mit Gewinn, Phoenix Solar - Verlust ausgeweitet, Cisco spart mehr Gewinn herbei, News Corp mit Gewinnplus, Preisdruck im deutschen Großhandel lässt im Juli auf sehr hohem Niveau nach, Südkoreas Zentralbank lässt Geldpolitik unverändert, Japans Maschinenbauaufträge steigen
Die Vorstandsvorsitzende der verstaatlichten Immobilienbank Hypo Real Estate (HRE), Manuela Better, ist für weitere fünf Jahre in ihrem Amt bestätigt worden. Der Aufsichtsrat habe den Vertrag bis Januar 2017 verlängert, teilte die Bank am Mittwochabend mit.
Die Blogger Frank Lübberding, Thomas Strobl und Jochen Venus diskutieren seit der Lehmann-Pleite, was falsch läuft in unserer Gesellschaft und der Europäischen Union. Wir dachten: Die Blogger müssen die Macht treffen. Auch Peer Steinbrück sah das so.
Der Rechtsstreit von ehemaligen Aktionären des Immobilienfinanzierers Hypo Real Estate wird die Justiz noch lange beschäftigen – wahrscheinlich genau so lange wie die immerwährende Telekom-Massenklage. Doch einen unerwarteten Aspekt hat der Auftakt der Anfechtungsklage jetzt ergeben: Das Landgericht München neigt dazu, den Fall dem Europäischen Gerichtshof vorzulegen. Und wirklich: Ein Verstoß gegen Europarecht scheint nicht ausgeschlossen.
Für deutsche Verhältnisse ist die Klagesumme gigantisch: 320 Millionen Euro fordert ein „Strohmann", der in München im Namen zahlreicher Investmentfonds gegen den Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate (HRE) klagt. Der Prozessauftakt war holperig. Doch angesichts der erstaunlichen Schwächen, die der Anlegeranwalt an den Tag legte, ging das Wichtigste fast unter: Ganz ohne Erfolgaussichten ist diese Klage - anders als etwa das Massenverfahren gegen die Deutsche Telekom, das derselbe Jurist vertritt - durchaus nicht.
In Stanley Kubricks Atomkriegs-Satire „Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben", mit einem grandiosen Peter Sellers in der Titel- wie auch diversen Nebenrollen, gibt es eine Schlüsselszene, in der sich ein etwas schusseliger US Präsident von seinem obersten Militärwissenschaftler Dr. Seltsam erklären lässt, was es mit der sowjetischen „Weltvernichtungsmaschine" auf sich hat. Wie es denn sein könne, will der Präsident wissen, dass der Automatismus, der dem Apparat innewohne, nicht mehr durchbrochen und damit die nukleare Vernichtung der Welt aufgehalten werden könne? Darauf Dr. Seltsam: „Mister President, es ist nicht nur möglich, sondern geradezu unabdingbar. Das ist die ganze Idee hinter dieser Vorrichtung, verstehen Sie? Abschreckung ist die Kunst, im Bewusstsein des Feindes Angst vor dem eigenen Angreifen zu erzeugen. Und genau dieser automatische und unwiderrufliche Ablauf, der menschliches Eingreifen absolut ausschließt, ist es, der die Weltvernichtungsmaschine so schrecklich und so leicht begreiflich macht - und so absolut glaubwürdig und überzeugend." Nun ist die Hypo Real Estate (HRX) zwar eine gigantische Volksvermögens- aber Gott sei Dank noch keine Weltvernichtungsmaschine, und Peer Steinbrück ist bekanntlich nicht Peter Sellers - auch wenn er sich vielleicht gelegentlich so anhören mag. Aber dennoch bietet diese Filmfarce aus den lustigen Sechzigern eine Menge Anknüpfungspunkte für die tagesaktuelle Diskussion zur Übernahme der bankrotten Hypothekenbank durch den Staat.
Zurück aus Italien zum harten Leben, zurück an den sonnigen Tegernsee, wo die Zeiten für Aktionäre verstaatlichter Banken nicht schön sind und man über gewisse Dinge nicht spricht; etwa den alten Herrn, den bei der Verteidigung seiner selbst usurpierten Privatstrasse gegen Parkende aus der Armutsregion München beinahe der Schlag getroffen hätte, und über all die Besserverdienden, die noch besser zu verdienen gedachten, sobald sie hierzulande neoliberal-irische Verhältnisse durchlobbyiert haben wollten - für die gibt es ein hübsches Stück ökonomischer Vernunft in der heutigen Irish Times, das in Zeiten wie diesen nicht übersehen werden sollte.
Der Reiseführer „Per Anhalter durch die Arbeitswelt" beschreibt neben wirklich großen Themen auch viele kleine Kleinigkeiten. Deshalb wäre es kaum zu vermitteln, wenn er das Thema „Finanzkrise" aussparen und nicht zumindest eine kleine epochal-merkwürdige Merkwürdigkeit lokalisieren würde.