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Medienschau : SocGen bittet Börsenaufsicht um Hilfe

  • Aktualisiert am

Salzgitter erhöht Jahresprognose, K+S bestätigt Jahresprognose, Lanxess mit Rekordquartal, Bilfinger Berger mit Gewinnzuwachs, Stada ist zuversichtlich, Celesio mit Verlust, Zurich profitiert von Sondererträgen, Solarworld mit Gewinn, Phoenix Solar - Verlust ausgeweitet, Cisco spart mehr Gewinn herbei, News Corp mit Gewinnplus, Preisdruck im deutschen Großhandel lässt im Juli auf sehr hohem Niveau nach, Südkoreas Zentralbank lässt Geldpolitik unverändert, Japans Maschinenbauaufträge steigen

          Unternehmensnachrichten

          SocGen bittet Börsenaufsicht um Prüfung der Marktgerüchte

          Die französische Großbank Societe Generale bittet die Börsenaufsicht AMF um Hilfe bei der Klärung von Marktgerüchten. Spekulationen über finanzielle Schwierigkeiten und eine mögliche Verstaatlichung hatten am Mittwoch zu Kurseinbrüchen geführt: Die SocGen-Aktie schloss mit einem Minus von 14,7 Prozent. Nun solle Frankreichs Börsenaufsicht den Gerüchten auf den Grund gehen, erklärte das Institut. Das Engagement in Staatsanleihen der Peripherie-Staaten der Euro-Zone sei gering, teilte die Bank weiter mit. Zudem betonte die Societe Generale erneut, man sei in der Lage, solide Unternehmensergebnisse zu erzielen. Die Monate Juli und August seien stark gewesen. (Reuters)

          K+S bestätigt nach gutem zweiten Quartal Jahresprognosen

          Der Düngemittel- und Salzanbieter K+S hat nach einem guten Geschäftsverlauf im zweiten Quartal seine Jahresprognosen bestätigt und zugleich präzisiert. Erwartet wird für 2011 weiterhin ein deutlich steigender Umsatz und eine kräftige Verbesserung des operativen Ergebnisses. Dank des anhaltend starken Düngemittelgeschäfts hat der Konzern aus Kassel im zweiten Quartal Umsatz und Ergebnis deutlich gesteigert. Getrieben von Preis- und Mengeneffekten legte der Umsatz im Quartal um 10,7 Prozent auf 1,050 Milliarden Euro zu und lag damit unter den Schätzungen von 1,115 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis Ebit I kletterte um 38,2 Prozent auf 192 Millionen Euro und traf damit die Schätzungen exakt. Das bereinigte Ergebnis nach Steuern ging erwartungsgemäß wegen einer notwendigen Wertberichtigung für das mittlerweile verkaufte Düngergeschäft Compo von 104 Millionen Millionen Euro zurück. Es fiel um 70 Prozent auf 29,2 Millionen Euro. Vorstandsvorsitzender Norbert Steiner zeigte sich trotz der Abschwächung der Preise für Agrarprodukte optimistisch für den weiteren Jahresverlauf. Nach der Normalisierung der Düngemittelnachfrage im Vorjahr sei 2011 mit einer weiter steigenden Nachfrage zu rechnen, erklärte er. Die Preise für Agrarprodukte lägen nach wie vor auf einem Niveau, so dass sie für Landwirte Anreiz böten, durch höheren Düngemitteleinsatz den Ertrag je Hektar zu steigern, sagte der Manager. Er präzisierte am Donnerstag auch die Jahresprognosen. Der Umsatz des Dax-Konzerns soll 2011 deutlich auf 5,00 Milliarden bis 5,30 Milliarden Euro steigen gegenüber 4,63 Milliarden Euro im Vorjahr. Das operative Ergebnis Ebit I wird in einer Bandbreite von 0,95 Milliarden bis 1,05 Milliarden Euro gesehen, nach 714,5 Millionen Euro in 2010. (Dow Jones Newswires)

          Salzgitter erhöht nach Gewinnzuwachs Jahresprognose

          Der zweitgrößte deutsche Stahlhersteller Salzgitter hat trotz der Marktturbulenzen seine Gewinnprognose angehoben. Nach einer kräftigen Erholung in der ersten Jahreshälfte erwarten die Niedersachsen nun im Gesamtjahr einen Vorsteuergewinn von rund 200 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Salzgitter mitteilte. Zuvor hatte der Konzern 150 Millionen Euro in Aussicht gestellt. In den ersten sechs Monaten erwirtschaftete Salzgitter einen Vorsteuergewinn von 130 Millionen Euro, vor einem Jahr stand an dieser Stelle noch ein Verlust von 5,1 Millionen Euro. Der Umsatz legte um 18 Prozent auf 4,8 Milliarden Euro zu. Unter dem Strich blieben 93,7 Millionen Euro übrig, nach einem Verlust von 3,5 Millionen Euro in der ersten Hälfte 2010. Die Beteiligung am Kupferhersteller Aurubis steuerte 46,5 Millionen Euro zum Vorsteuergewinn bei. (dpa-AFX)

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