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Apec-Gipfel : Chinas Heimspiel endet im Debakel

Bekam Gegenwind: Chinas Staats- und Regierungschef Xi Jinping. Bild: EPA

Auf dem Pazifik-Wirtschaftsforum kommt es zu einer offenen Konfrontation der Systeme. Koordinierte Zusagen von Amerikas Partnern schieben China einen Riegel vor – doch auch Amerika hat eigene Motive.

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          Der Konflikt zwischen Amerika und China ist am Wochenende offen ausgebrochen. Erstmals in der 29-jährigen Geschichte der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftskooperation (Apec) gelang es dem Bund der 21 Länder nicht, eine gemeinsame Abschlusserklärung nach einem Gipfel vorzulegen. Zuvor hatten sich China und Amerika scharfe Auseinandersetzungen um Handelsfragen, aber auch das Vordringen Chinas in der Region geliefert. Diese chinesische Offensive im Pazifik hat über das Wochenende allerdings auch herbe Rückschläge erlitten, weil sich seine demokratischen Gegenspieler auf eine Reihe von Initiativen geeinigt haben.

          Christoph Hein

          Wirtschaftskorrespondent für Südasien/Pazifik mit Sitz in Singapur.

          Es heißt, die Amerikaner wollten eine Abschlusserklärung, in der die Welthandelsorganisation WTO scharf kritisiert werde. Washington hatte schon auf dem vergangenen Gipfel des Internationalen Währungsfonds auf Bali gestört, dass die WTO dort glimpflich behandelt worden war. Peking aber fürchtet, dass es bei einer grundlegenden Neuordnung der WTO Vorteile verlieren werde. Dies deutet auf sehr verhärtete Fronten während des Gipfels der G-20-Staaten Ende des Monats in Argentinien hin.

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