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Weitere Nachrichten : Mehr Betrug mit gestohlenen Daten von EC- und Kreditkarten

  • Aktualisiert am

Betrugsobjekt Bild: dpa

Die Betrugsfälle mit gestohlenen Kredit- und EC-Karten häufen sich. K+S macht mehr Gewinn, Celesio will womöglich Niederlassungen schließen. Aurubis wird vorsichtig.

          10 Min.

          Die Zahl der Betrugsfälle mit gestohlenen Daten von EC- und Kreditkarten ist nach einem Bericht der „Passauer Neuen Presse“ 2012 um fast ein Viertel gestiegen. Die Zeitung beruft sich auf die „Polizeiliche Kriminalstatistik 2012“, die am Mittwoch offiziell in Berlin vorgestellt werden soll. Beim Betrug mit rechtswidrig erlangten Daten von EC-, Kredit- und anderer Bankkarten hat es dem Blatt zufolge einen Anstieg um 22,4 Prozent auf 19 625 Fälle gegeben. (dpa-AFX)

          Merck mit kräftigem Gewinnanstieg

          Der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck ist nach einem kräftigen Gewinnsprung im ersten Quartal zuversichtlicher als bisher. Nach einem erfolgreichen Jahresauftakt sollen die für 2014 gesteckten Ziele bereits im laufenden Geschäftsjahr erreicht werden, teilte der Dax-Konzern am Dienstag mit. Das operative Ergebnis vor Sondereinflüssen (Ebitda) soll im laufenden Geschäftsjahr auf 3,1 bis 3,2 Milliarden Euro steigen, hieß es weiter. Der Umsatz soll 10,7 bis 10,9 Milliarden Euro betragen.

          Im ersten Quartal kletterte das operative Ergebnis vor Sondereinflüssen (Ebitda) um 18,8 Prozent auf 801,1 Millionen Euro. Unter dem Strich verbuchten die Hessen beim Konzerngewinn einen Anstieg von 54,1 Prozent auf 266,0 Millionen Euro. Dank der dynamischen Nachfrage nach Flüssigkristallen und Preiserhöhungen in den Vereinigten Staaten für ein wichtiges Medikament legte der Umsatz um 4,4 Prozent auf 2,76 Milliarden Euro zu. (dpa)

          K+S macht dank frostigem Winter mehr Gewinn

          Der Düngemittel- und Salzhersteller K+S hat dank des frostigen Jahresstarts Anfang 2013 mehr verdient. Wegen des gestiegenen Absatzes von Auftausalz sei der Betriebsgewinn (Ebit I) im ersten Quartal um zwölf Prozent auf 277,9 Millionen Euro geklettert, teilte das Unternehmen aus Kassel am Dienstag mit. Der Umsatz legte um 19 Prozent auf 1,28 Milliarden Euro zu. Für das Gesamtjahr bekräftigte der Dax-Konzern die ausgegebenen Ziele. Der Umsatz und das operative Ergebnis sollen leicht steigen.

          Im Geschäft mit Kali-Düngemittel zog die Nachfrage zuletzt wieder deutlich an, nachdem sich die großen Hersteller mit den Hauptabnehmerländern China und Indien auf neue Lieferverträge geeinigt hatten, wie K+S mitteilte. Auch die Preise hätten in sich stabilisiert. (Reuters)

          Aurubis gibt nach schwachem Quartal vorsichtige Prognose

          Der Kupfererzeuger Aurubis hat im zweiten Quartal seines Geschäftsjahres bei etwas niedrigeren Erlösen kaum noch verdient. Die anhaltend schwache Nachfrage in Europa und niedrigere Preise für Schwefelsäure machten dem Unternehmen zu schaffen. Zudem belastete die Hamburger ein Sondereffekt wegen der verspäteten Lieferung von Rohmaterialen. Für das Gesamtjahr rechnet Aurubis nun mit einem Gewinn „unter dem Vorjahresergebnis“.

          Unter anderem sinkende Kupferpreise führten nicht nur zu einem Rückgang des Umsatzes um 9 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro. Es wirkte sich zudem die Schuldenkrise in einigen europäischen Staaten noch immer negativ auf die Nachfrage nach Kupferprodukten des Unternehmens aus. Die Kernkennzahl von Europas größtem Kupfererzeuger, der operative Gewinn vor Steuern, brach um 99 Prozent auf nur noch eine Million Euro ein.

          Im ersten Quartal hatte Aurubis noch von einem positiven Einmaleffekt von 65 Millionen Euro profitiert, weshalb der Gewinn ungewöhnlich hoch ausgefallen war. Grund waren verspätete Rohstofflieferungen, die nicht mehr im ersten, sondern erst im nun abgelaufenen Vierteljahr bezahlt wurden. Entsprechend kräftig ging es in den Monaten Januar bis März, dem zweiten Quartal von Aurubis, nach unten. Unter dem Strich blieb nur ein Ergebnis je Aktie von 0,59 Euro, nach 3,01 Euro im Vorjahr.

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