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Weitere Nachrichten : Angeblich Anfang Mai Aus für den 500-Euro-Schein

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Bild: dpa

Die Kurse der Apple-Zulieferer fallen an Asiens Börsen. Der IWF macht sich wegen fauler Kredite Sorgen um China und die Deutsche Bank sieht das Ende der Prozess-Welle auf sich zukommen.

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          Die 500-Euro-Banknote steht nach Angaben des "Handelsblattes" endgültig vor dem Aus. Auf seiner Sitzung am 4. Mai werde der EZB-Rat darüber entscheiden, wie die Abschaffung der Banknote vollzogen wird, schreibt die Zeitung in ihrer Mittwochausgabe und beruft sich auf Angaben aus Finanzkreisen. Die Europäische Zentralbank (EZB) wollte auf dpa-Anfrage keinen Kommentar zu dem Bericht geben.

          Im EZB-Rat, dem neben den sechs Mitgliedern des Direktoriums die Notenbankchefs der 19 Euro-Länder angehören, stehen dem Bericht zufolge mehrere Szenarien zur Wahl. Alle sähen vor, dass der 500er zeitlich unbegrenzt bei der Zentralbank umgetauscht werden kann. Auch seinen Status als gesetzliches Zahlungsmittel behalte der Schein zunächst. Die vorliegenden Vorschläge unterschieden sich darin, wie schnell der Austauschprozess organisiert wird. EZB-Präsident Mario Draghi hatte darauf hingewiesen, dass der 500er für kriminelle Zwecke genutzt werde. (dpa-AFX)

          Kurse der Apple-Zulieferer fallen an Asiens Börsen

          Die Tokioter Börse hat am Mittwoch abermals nachgegeben. Die Anleger blieben vor dem Zinsentscheid der japanischen Notenbank am Donnerstag in der Defensive. Es herrsche Unsicherheit, ob die Bank von Japan die Markterwartungen erfülle und ihre Geldpolitik weiter lockere, sagten Händler.

          Zudem belasteten enttäuschende Apple -Zahlen die Kurse der Technologiewerte. Der amerikanische Konzern hatte im abgelaufenen Quartal erstmals weniger iPhones verkauft und den ersten Umsatzrückgang seit 13 Jahren erlitten. Der Leitindex Nikkei verlor im Vormittagshandel 0,6 Prozent auf 17.253 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index fiel um 0,8 Prozent auf 1380 Zähler.

          Auch der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans notierte im Minus. Am Devisenmarkt in Fernost lag der Euro wenig verändert bei 1,1301 Dollar. Der Schweizer Franken notierte bei rund 0,9731 Franken je Dollar und bei 1,1001 Franken je Euro. (Reuters)

          IWF macht sich wegen fauler Kredite Sorgen um China

          In China wächst einer Studie des Internationalen Währungsfonds (IWF) zufolge die Gefahr fauler Kredite. "Kredite von Geschäftsbanken an Unternehmen, die potentiell gefährdet sind, sind stark gestiegen", heißt es in einer Mitteilung des Fonds am Dienstag in Washington. Gegenwärtig sei das Problem noch in einer Größenordnung, die unter Kontrolle zu halten sei. Es bestehe jedoch dringender Handlungsbedarf, wolle man "ernste Probleme" in der Zukunft verhindern. Vom Erfolg Chinas bei der Bekämpfung fauler Kredite hänge ab, ob das Land in eine Dienstleistungsgesellschaft überführt werden könne. Wegen der Größe der chinesischen Volkswirtschaft sei auch die Weltwirtschaft auf eine Stabilisierung in China angewiesen. (dpa-AFX)

          Deutsche Bank sieht Ende der Prozess-Welle kommen

          Die Deutsche Bank erwartet ein Abebben der Prozessflut gegen das Unternehmen in den nächsten Monaten. "Wir haben bereits viel geschafft. Bis Jahresende wollen wir wichtige Verfahren abschließen", sagte Co-Bankchef Jürgen Fitschen in einem am Mittwoch veröffentlichten "Bild"-Interview. Das Geldhaus müsse "alles versuchen, solche Verfahren künftig zu vermeiden". Insgesamt sieht Fitschen die Bank nach den zahlreichen Prozessen und dem Milliardenverlust 2015 auf gutem Kurs: "Wir machen jeden Tag Fortschritte", sagte der im Mai aus dem Amt scheidende Manager. "Wir sind auf einem guten Weg." Das Institut hatte erst kürzlich in den Vereinigten Staaten Rechtstreitigkeiten wegen des Vorwurfs der Manipulation des Gold- und des Silberpreises beigelegt.

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