Angeblicher Sprengstofffund :
Ungarn verdächtigt die Ukraine der Sabotage

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Viktor Orbán gibt Aleksandar Vučić nach einer Pressekonferenz im Anschluss an Gespräche im Serbien-Palast die Hand.
Viktor Orbán gibt Aleksandar Vučić nach einer Pressekonferenz im Anschluss an Gespräche im Serbien-Palast die Hand.dpa

Kurz vor der Wahl in Ungarn berichtet Serbien von Sprengstofffunden an der Balkan-Stream-Pipeline. Ungarns Ministerpräsident Orbán spricht von Sabotage – die Opposition hingegen von „wahlkampftaktischer Panikmache“.

Nachdem Serbien den Fund von Sprengstoff an einer Gas-Pipeline nach Ungarn gemeldet hat, richtet der ungarische Regierungschef Viktor Orbán den Verdacht auf die Ukraine. Orbán und sein Außenminister ließen nach einer Sondersitzung des nationalen Verteidigungsrats in Budapest durchblicken, dass sie die Ukraine verdächtigen, einen Sabotageakt an dieser Pipeline geplant zu haben. Die ungarische Opposition hatte Orbán dagegen bereits zuvor Panikmache aus wahlkampftaktischen Gründen vorgeworfen. Bei der Parlamentswahl am kommenden Sonntag muss Orbán um die Macht zittern.

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