FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Grüne im Osten :
Zu viel Veränderung

Von
Helene Bubrowski, Berlin
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Erklärte schon einmal, in Brandenburg auch als Ministerpräsidentin bereitzustehen: Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock am Sonntag in Magdeburg
Erklärte schon einmal, in Brandenburg auch als Ministerpräsidentin bereitzustehen: Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock am Sonntag in Magdeburgdpa

Wahlforscher teilen die Erklärung der Grünen, die Partei sei in Sachsen-Anhalt Opfer der Polarisierung zwischen CDU und AfD geworden. Doch das Problem der Grünen im Osten reicht tiefer.

Schon vor zweieinhalb Jahren wollten die Grünen die Belange der Ostdeutschen stärker in den Blick nehmen. Der Bundesvorstand beschloss damals eine ganze Liste an Vorschlägen für überschuldete Kommunen und strukturschwache Regionen. Auch der eigenen Geschichte, in der ostdeutsche Stimmen nicht ausreichendes Gehör gefunden hatten, wollten die Grünen sich stellen. Damals hatten die Parteivorsitzenden Annalena Baerbock und Robert Habeck die Wahlen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen im Blick. Ihre Bemühungen fruchteten nicht so, wie sie sich das erhofft hatten. Im Brandenburger Wahlkampf hatte die grüne Spitzenkandidatin sogar erklärt, auch als Ministerpräsidentin bereitzustehen. Ihre Partei ging als vierte über die Ziellinie.

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