Tschentscher bleibt Hamburgs starker Mann. Die SPD gewinnt klar, Rot-Grün soll fortgesetzt werden. Doch auch die CDU wird als möglicher Partner in die Gespräche einbezogen.
SPD, Grüne und FDP erleiden Verluste – schon wieder. Das Scheitern im Bund hängt ihnen offenbar noch nach. Rot-Grün aber bleibt in der Hansestadt die Wunschoption Nummer eins. Die Wahlanalyse.
CDU knapp vor Grünen auf Platz zwei +++ Linke zweistellig, AfD klar unter zehn Prozent +++ Wahlbeteiligung gestiegen +++ alle Entwicklungen im Liveblog
Für Peter Tschentscher wäre mehr drin gewesen. Aber ausgerechnet sein Vorgänger Olaf Scholz machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Für die CDU bleibt Hamburg ein schwieriges Pflaster.
Während die Union dank Merkel-Bonus im Bund weit vorne liegt, ist sie in Großstädten nur noch selten mehrheitsfähig. Eine nachhaltige Strategie dagegen ist nicht in Sicht.
Im bürgerlichen Lager kämpfen künftig drei Parteien um die Stimmen. Während CDU und FDP in der Mitte konkurrieren, weiß die AfD noch nicht, wohin sie will.
Im Triumph für den SPD-Wahlsieger Olaf Scholz ging eine bittere Nachricht fast unter: Die ohnehin beim letzten Mal schon geringe Wahlbeteiligung sank weiter. Daran ist der Gesetzgeber nicht unschuldig.
Hamburg war der erste Sieg der FDP seit langer Zeit. Wenn es sehr gut läuft, dann bekommen die Liberalen zumindest einen Gesprächstermin beim alten neuen Bürgermeister Olaf Scholz.
Der Erfolg der SPD in Hamburg ist in erster Linie ein Sieg von Peter Tschentscher. Wer hätte das vor Jahren gedacht? Als Scholz die Stadt verließ, war er nur die dritte Wahl gewesen.
Prognosen und Hochrechnungen zufolge gewinnen die Sozialdemokraten die Wahl deutlich. Im Rennen um Platz zwei hat die CDU die Nase vorn. Die Grünen können trotzdem damit rechnen, weiter mitzuregieren.
Rund 1,3 Millionen Menschen dürfen am Sonntag in Hamburg eine neue Bürgerschaft wählen. Umfragen zufolge könnte die SPD mit Bürgermeister Peter Tschentscher, die zur Zeit zusammen mit den Grünen koaliert, die Wahl abermals gewinnen.
In Hamburg wird gewählt. Kann die SPD ihre Vorherrschaft verteidigen, trotz des schlechten Ergebnisses der Bundestagswahl? Wird die CDU vom Bundestrend profitieren? Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Hamburg wächst rasant. Im Zentrum entsteht ein neuer Stadtteil. Der soll mit der Veddel zusammenwachsen, einem kleinen, migrantisch geprägten Problemviertel. Kann das funktionieren?
SPD und Grüne regieren bisher Hamburg. Bei der Wahl am Sonntag könnte sich das Blatt noch wenden: Die CDU startet eine Aufholjagd. Peter Tschentscher, Katharina Fegebank und Dennis Thering treffen im „Rathaus-Triell“ aufeinander.
Eine Woche nach der Bundestagswahl finden in Hamburg die ersten Landtagswahlen des Jahres 2025 statt. In jüngsten Umfragen liegt die SPD vom amtierenden Bürgermeister Peter Tschentscher mit 32 Prozent deutlich vor der CDU und den Grünen.
Die SPD hofft, sich bei der anstehenden Bürgerschaftswahl vom Sog abwärts abzukoppeln. Doch der winterliche Doppelwahlkampf zeigt, für Rot-Grün könnte es knapp werden, auch wegen der Linken.
Am 2. März wird in Hamburg gewählt. Mit dem Wahl-O-Mat finden Sie vor der Bürgerschaftswahl heraus, welche Partei Ihren Positionen am meisten entspricht.
Hamburg wählt eine Woche nach der Bundestagswahl die Bürgerschaft neu. Bisher schlägt sich der Bundestrend nicht nieder. Und das Duell der Spitzenkandidaten zeigt: Zwischen SPD und CDU knirscht es gewaltig.
Der Sieg von Peter Tschentscher gibt den Sozialdemokraten Auftrieb. Doch leicht werden die Koalitionsverhandlungen in der Hansestadt nicht, die Grünen wollen ihr gutes Ergebnis in Einfluss verwandeln.
Die Freien Demokraten scheitern knapp an der Fünf-Prozent-Hürde in Hamburg. Die AfD hingegen schafft den Sprung ins Parlament. Das endgültige Ergebnis soll im März feststehen.
Die FDP könnte den Wiedereinzug in die Hamburger Bürgerschaft verpassen, weil ihre Stimmen im Wahlbezirk Langenhorn mit denen der Grünen verwechselt wurden. Die Thüringer Turbulenzen haben auch in der Hansestadt das Vertrauen vieler Wähler in die Liberalen erschüttert.
Wie die SPD auch mit der Angst vor den Grünen punkten konnte, wie die CDU bei Jungwählern nur knapp die Fünfprozenthürde schaffte – und der AfD am Ende doch der Einzug in die Bürgerschaft gelang.
Vorschnell ist auf mehreren Hamburger Wahlpartys das vermeintliche Scheitern der AfD bejubelt worden. Sie kam doch auf 5,3 Prozent der Stimmen. An der satten Mehrheit für Rot-Grün ändert das nichts.
SPD gewinnt Bürgerschaftswahl klar +++ Grüne zweitstärkste Kraft mit großen Zugewinnen +++ Herbe Niederlage für CDU +++ Der Liveblog zur Wahl in Hamburg zum Nachlesen.
Hamburg beschert der SPD fast vergessene Glücksgefühle. Der Erste Bürgermeister bleibt im Amt. Er könnte sich sogar den Partner aussuchen. Würde er lieber mit dem Verlierer CDU regieren als mit kraftstrotzenden Grünen?
SPD und Grüne haben die Bürgerschaftswahl in Hamburg klar für sich entschieden und können damit das bundesweit letzte rot-grüne Regierungsbündnis fortsetzen.
Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans hatten ihren Hamburger Genossen den Gefallen getan, sich in ihrem Wahlkampf kaum blicken zu lassen. Jetzt aber dürfen sie mitfeiern.
In der Union brodelt es. Am Montag wird es in den Gremien um die Unbotmäßigkeit der Thüringer Parteifreunde und um die Niederlage in Hamburg gehen. Und um die Frage: Wer steuert die Partei wohin?
Bei der Bürgerschaftswahl haben die Grünen ihr bislang bestes Ergebnis in dem Stadtstaat erzielt. Mit ihrer Spitzenkandidatin Katharina Fegebank kommt die Partei auf gut 25 Prozent.
Die bundesweit einzige rot-grüne Koalition auf Landesebene wurde nach ersten Prognosen, mit Verlusten der SPD und Zugewinnen der Grünen, im Amt bestätigt.