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Debakel in Hamburg und Erfurt : Die CDU leidet unter ihrer „Führungslosigkeit“

  • -Aktualisiert am

Kein schönes Wochenende: CDU-Generalsekretär schimpfte am Samstag auf die Parteifreunde in Thüringen und kommentierte am Sonntag das schlechte Ergebnis von Hamburg. Bild: dpa

In der Union brodelt es. Am Montag wird es in den Gremien um die Unbotmäßigkeit der Thüringer Parteifreunde und um die Niederlage in Hamburg gehen. Und um die Frage: Wer steuert die Partei wohin?

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          Als im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin um 18 Uhr die Prognosen zum Ausgang der Hamburger Bürgerschaftswahl über die Fernseher verkündet wurden, passierte zunächst – nichts. Für Beifall lieferte das schlechte Abschneiden der CDU keinen Grund, aber nicht einmal ein Stöhnen war zu hören. Totenstille.

          Eckart Lohse

          Leiter der Parlamentsredaktion in Berlin.

          Nur als die Zahlen darauf hindeuteten, dass die AfD möglicherweise nicht in die Bürgerschaft einziehen wird, klatschten einige im Foyer. Das Desaster der eigenen Partei war erwartet worden. Gegenüber den ohnehin schon schwachen 15,9 Prozent, die vor fünf Jahren in Hamburg erbeutet worden waren, ging es noch einmal bergab auf etwas mehr als elf Prozent, Stand 18 Uhr. Gut eine Stunde später, als die erste Hochrechnung vorlag, sollte es nicht besser aussehen.

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