Vorwahlen in Amerika : Die Angst der Partei vor ihrem Spitzenreiter

Ted Cruz und John Kasich verbünden sich, um den umstrittenen Donald Trump in letzter Minute zu stoppen. Doch der führende Republikaner hat noch Asse im Ärmel.
Ted Cruz und John Kasich müssen sich schon wieder auf einen trüben Abend einrichten. An diesem Dienstag stimmen Anhänger der Republikaner in Pennsylvania, Maryland, Connecticut, Rhode Island und Delaware über ihren Präsidentschaftskandidaten ab. Nach allen Umfragen wird der Unternehmer Donald Trump überall klar gegen Senator Cruz und Gouverneur Kasich gewinnen. Schon seit der New Yorker Vorwahl vorige Woche ist Trump praktisch uneinholbar. Er hat 845 Delegiertenstimmen sicher, Cruz 559, Kasich nur 148. Cruz wusste immer, dass er als texanischer Tea-Party-Rebell im Nordosten kaum punkten können würde. Aus Kasichs Kampagne hatte es dagegen noch kürzlich geheißen, der Gouverneur von Ohio werde mit seinem Pragmatismus in dieser Gegend abräumen; in Ohios Nachbarstaat Pennsylvania spiele er auf Sieg. Jetzt muss Kasich sich schon freuen, wenn er endlich Marco Rubio überholt. Der Senator aus Florida hat zwar schon vor sechs Wochen aufgegeben, besitzt aber immer noch mehr Delegiertenstimmen.
Ohne Abo weiterlesen
Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos,
ohne
versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen
erhalten
und immer aktuell informiert bleiben.





