TV-Debatte der Vize-Kandidaten : Spannung im Duell der Langweiler

Am Dienstagabend treffen im amerikanischen Wahlkampf die als blass geltenden Vizepräsidentschaftskandidaten Tim Kaine und Mike Pence in ihrer einzigen Fernsehdebatte aufeinander. Gerade für den Republikaner Pence dürfte es ein schwieriger Auftritt werden.
Nicht einmal einen Monat ist es her, dass Mike Pence, Vizepräsidentschaftskandidat der Republikaner, seine Steuererklärungen der letzten zehn Jahre veröffentlichte. Laut den am 9. September bekanntgegebenen Zahlen verdiente der langjährige Kongressabgeordnete und heutige Gouverneur des amerikanischen Bundesstaates Indiana zwischen 113.000 und 187.000 Dollar jährlich, wofür er zwischen zehn und sechzehn Prozent Steuern bezahlte. Eine große Steuerlast ist dies, selbst für amerikanische Maßstäbe, nicht, aber seitdem die „New York Times“ am Wochenende enthüllte, dass der Multimilliardär Donald Trump, an dessen Seite Pence im Wahlkampf unterwegs ist, möglicherweise achtzehn Jahre lang überhaupt keine Einkommenssteuer bezahlt hat, erscheinen die von Pence öffentlich gemachten Zahlen in einem anderen Licht.





