Früherer FBI-Agent im Gespräch :
„Das Ziel ist es, Menschen unbegrenzt zu überwachen“

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Weiße Nationalisten im August 2017 in Charlottesville, Virginia
Weiße Nationalisten im August 2017 in Charlottesville, VirginiaAFP

Mike German war verdeckter FBI-Ermittler in der Neonazi-Szene. Im Interview erzählt er, wie sich Amerikas Bundespolizei nach 9/11 zum Geheimdienst entwickelte, warum sie rechten Terror immer noch nicht ernst genug nimmt und was Trump damit zu tun hat.

In seinem Buch „Disrupt, Discredit and Divide. How the New FBI Damages Democracy“ (etwa: „Destabilisieren, stören und spalten. Wie das neue FBI die Demokratie beschädigt“) berichtet Mike German von seiner Zeit als Undercover-Agent in der Neonazi-Szene – und warnt davor, dass das FBI rechten Terror nach wie vor nicht ausreichend wichtig nehme. German war 16 Jahre lang FBI-Agent, bevor er 2004 die Bundespolizei verließ. Damals hatte er eine misslungene Anti-Terror-Operation intern angezeigt, wurde angefeindet. Heute forscht German am Brennan Center for Justice der New York University.
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