Tillersons Besuch in Moskau :
Langes Warten, wenig Einigkeit

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Der amerikanische Außenminister Rex Tillerson im Gespräch mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow
Der amerikanische Außenminister Rex Tillerson im Gespräch mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrowdpa

Lange musste der amerikanische Außenminister Rex Tillerson warten, dann traf er bei seinem Moskau-Besuch doch noch Wladimir Putin. Doch von Entspannung kann keine Rede sein.

Trotz des Besuchs vom amerikanischen Außenminister Rex Tillerson in Moskau sind die Fronten zwischen den Vereinigten Staaten und Russland wegen des Syrien-Konflikts verhärtet. Der mutmaßliche Einsatz von Chemiewaffen in Syrien sei ein Thema, bei dem sich die Positionen Russlands und der Vereinigten Staaten unterschieden, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Mittwoch in Moskau bei einer gemeinsamen Pressekonferenz. Tillerson sagte, Amerika sei überzeugt, dass die syrische Regierung rund 50 Mal Chemiewaffen eingesetzt habe. Zugleich betonten beide Seiten nach mehrstündigen Gesprächen – auch mit Präsident Wladimir Putin – ihre Bereitschaft zu einer Normalisierung der Beziehungen.

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