FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Syrer in der Türkei :
Kaum ist Assad gestürzt, sollen die Flüchtlinge das Land verlassen

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Ahmet Fettuh (vorne rechts) feiert mit anderen Syrern am Sonntag in Kilis den Sturz Assads.
Ahmet Fettuh (vorne rechts) feiert mit anderen Syrern am Sonntag in Kilis den Sturz Assads.Friederike Böge

In der Türkei wird schon über eine Rückkehr der drei Millionen syrischen Flüchtlinge debattiert. In der Grenzstadt Kilis leben gut 70.000 Syrer. Viele dort fühlen sich zerrissen.

Die Nachricht vom Sturz des syrischen Gewaltherrschers Baschar al-Assad war erst ein paar Stunden alt, da veröffentlichte der Bürgermeister der türkischen Grenzstadt Kilis am Sonntag ein zynisches Video auf Instagram. Es zeigt eine Straßenkehrmaschine, die den Platz vor dem Grenzübergang nach Syrien kehrt. Darunter schreibt Bürgermeister Hakan Bilecen: „Wir haben den Freudenfeiern unserer syrischen Brüder und Schwestern begeistert zugesehen und möchten mitteilen, dass wir bereit sind, alle möglichen Dienstleistungen auf der türkischen Seite des Grenzübergangs Öncüpınar bereitzustellen, um unseren werten Gästen unter besten Bedingungen Lebewohl zu sagen. Möge euer Weg frei und eure Zukunft friedlich sein!“

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