SPD in Nordrhein-Westfalen : Diesmal kämpfen die Genossen für Schwarz-Rot

Nach den Bundestagswahlen 2013 und 2017 galt die NRW-SPD als Hort des Widerstands gegen ein Bündnis mit der Union. Heute ist das anders – aus verschiedenen Gründen.
„Wie, ihr schon wieder?“ Das fragt ein Mann betont ironisch, als er sich dem Osterstand der SPD vor einem Supermarkt in Herne-Röhlinghausen nähert. „Ihr habt doch gerade erst die Bundestagswahl verloren.“ Die Genossen nehmen die Fopperei gelassen hin, drücken dem Mann einen Schokoosterhasen und ein Flugblatt in die Hand, auf dem sie in sieben Punkten die wichtigsten Verbesserungen geschrieben haben, die der mit der Union ausgehandelte Koalitionsvertrag für Herne, Bochum und das ganze Ruhrgebiet aus ihrer Sicht bringt.
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