Regierungsbildung in Thüringen :
Staatskrise? Welche Staatskrise?

Jasper von Altenbockum
Ein Kommentar von
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Wer gibt nach? Wolfgang Tiefensee (SPD), Mike Mohring (CDU), Bodo Ramelow (Linke) nach einer Wahldebatte im Fernsehen.
Wer gibt nach? Wolfgang Tiefensee (SPD), Mike Mohring (CDU), Bodo Ramelow (Linke) nach einer Wahldebatte im Fernsehen.AFP

Thüringen weiß noch immer nicht, wie das Land zu einer Regierung kommt. Dabei gibt es eine für alle Demokraten gesichtswahrende Lösung.

Wie geht es weiter in Thüringen? Bodo Ramelow, der ehemalige Ministerpräsident, der nach dem Rücktritt von Thomas Kemmerich möglichst bald wieder der aktuelle werden will, um dann wahrscheinlich Neuwahlen herbeizuführen, spricht von einer drohenden Staatskrise. Das ist etwas dick aufgetragen, entspricht aber dem Interesse der Linkspartei, ausnahmsweise einmal die Rolle der Hüterin der Verfassung spielen zu können.

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