Großeinsatz in NRW :
Razzia gegen irakisch-kurdisches Schleusernetzwerk

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Ein Polizeiauto fährt am 4. Dezember durch eine Straße in Gelsenkirchen, wo es zu einem Polizeieinsatz im Zusammenhang mit der Razzia kam.
Ein Polizeiauto fährt am 4. Dezember durch eine Straße in Gelsenkirchen, wo es zu einem Polizeieinsatz im Zusammenhang mit der Razzia kam.dpa

Ein irakisch-kurdisches Netzwerk soll Flüchtlinge in unzulänglichen Schlauchbooten über den Ärmelkanal geschleust haben. Mehr als 500 Bundespolizisten waren im Einsatz.

Die europäische Polizeibehörde Europol sowie die deutsche Bundespolizei sind am Mittwoch in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen gegen ein kriminelles irakisch-kurdisches Schleusernetzwerk vorgegangen. Das kriminelle Netzwerk soll die Einschleusung von Migranten aus Afrika und dem Nahen Osten über den Ärmelkanal nach Großbritannien organisiert haben. Nach Auskunft einer Sprecherin von Europol waren an der Fahndungsaktion mehr als 500 Beamte der Bundespolizei beteiligt. Es seien mehrere Häuser und Lagerräume durchsucht worden, mehr als 20 französische Ermittler und drei Fachleute von Europol hätten die Fahndung auf deutschem Staatsgebiet unterstützt.

FAZ

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