„Illusorisch, ineffizient und schlecht vorbereitet“
London und Paris beenden das Pilotabkommen zum Flüchtlingsaustausch über den Ärmelkanal. Den erhofften Effekt hatte die Vereinbarung nicht.
1998 startete Karl Bushby seine Tour, auf der er keine Transportmittel nutzen wollte. Nun, 28 Jahre später, ist er zurück in seiner Heimat England.
London und Paris beenden das Pilotabkommen zum Flüchtlingsaustausch über den Ärmelkanal. Den erhofften Effekt hatte die Vereinbarung nicht.
Beim Schiffbruch im Ärmelkanal starben 31 Menschen. In Paris müssen sich nun die Schleuser verantworten. Aber auch sieben französische Soldaten sind angeklagt.
Fachleute rieten von der Leihgabe ab – doch Macron erfüllte den Wunsch der Briten, das Kunstwerk in London auszustellen. Es dient auch als Erinnerung an europäische Verwebungen nach dem Brexit.
173 mussten gerettet werden, als ein Gummiboot im Ärmelkanal Feuer fing. Es gab elf Verletzte. Nun ist der Fahrer in Boulogne-sur-Mer zu einem Jahr Haft verurteilt worden.
Fast die Hälfte weniger Migranten hat im ersten Halbjahr 2026 versucht, mit dem Schlauchboot nach Großbritannien zu kommen. Ein neues britisch-französisches Abkommen wirkt offenbar.
Ein englisches Rentnerpaar sagt, ein russisches Kriegsschiff habe grundlos auf ihre Yacht gezielt. Moskau behauptet, die Segler hätten sich gefährlich genähert.
Die Briten erhöhen die Zahlungen an Frankreich, um Migranten an der Überquerung des Ärmelkanals zu hindern. Das bisherige Rückführungsabkommen hat wenig Effekt.
Um die Überfahrt von Migranten ins Vereinigte Königreich zu verhindern, soll Frankreich seine Strände besser sichern. 2025 gelangten im Schnitt 112 Migranten täglich per Boot nach Großbritannien.
Von Frankfurt nach London ohne Umsteigen mit der Eisenbahn: Dieser Plan wird nun offenbar konkreter. Damit könnte der Zug dem Flugzeug Konkurrenz machen.
Sieben Meerengen in knapp 50 Stunden: Andreas Waschburger krault neben Riesentankern in Neuseeland, durchs Haigebiet in Japan, er sieht das Grau des Ärmelkanals und das Blau des Pazifiks.
Die illegale Migration über den Ärmelkanal ist auf Rekordwerte gestiegen. Nun preist die britische Regierung das Rückführungsabkommen mit Frankreich als wirksames Gegenmittel.
Polen bekommt heute einen neuen Präsidenten. Das Bundeskabinett will ein Rentenpaket auf den Weg bringen. Und: Der Sommer kehrt zurück! Der F.A.Z. Frühdenker.
Der französische Präsident kommt zum Staatsbesuch nach Großbritannien. Beide Länder wollen dabei ihre Annäherung inszenieren. Bei der Migration sind sie noch nicht auf einer Linie.
Im Mai 1940 wurden sie von der deutschen Wehrmacht am Ärmelkanal eingekesselt. Die Briten setzten die „Operation Dynamo“ in Gang, den spektakulärsten Rückzug des Zweiten Weltkriegs. Nun erinnert eine Flottille daran.
In der Arte-Serie „Nur 37 Sekunden“ sinkt ein bretonischer Fischkutter im Ärmelkanal, sämtliche Seeleute ertrinken. Ihre Familien schalten einen Anwalt ein – weil ein NATO-U-Boot in der Nähe war.
Noch nie war die Zahl von Migranten, die illegal über den Ärmelkanal einreisen, so hoch. Auf der Suche nach Gegenmitteln nähert sich Labour-Premierminister Keir Starmer den Ideen der Konservativen an.
Hunderttausende Follower auf Instagram, Zehntausende im Hafen von Les Sables d’Olonne: Warum Violette Dorange, jüngste Teilnehmerin der Vendée Globe, die gar nicht so heimliche Siegerin ist.
Im 18. Jahrhundert verlor ein bedeutender Hamburger Kaufmann eine Truhe voller Briefe. Ein Historiker hat die Schreiben nun entdeckt und folgt einer vielversprechenden Spur nach London.
Nicht nur in der Ostsee, auch im Ärmelkanal erregen russische Schiffe Verdacht. Mit Künstlicher Intelligenz will die britische Royal Navy sie künftig ausfindig machen.
Nancy Faeser will ihrer britischen Kollegin bei der Bekämpfung illegaler Migration helfen. Die Vereinbarung enthält aber zunächst keine schärferen Gesetze.
Deutschland und Großbritannien wollen verhindern, dass Migranten versuchen, den Ärmelkanal zu überqueren. Schleuserbanden nutzen Stützpunkte in Deutschland zur Vorbereitung der gefährlichen Überfahrten.
Ein irakisch-kurdisches Netzwerk soll Flüchtlinge in unzulänglichen Schlauchbooten über den Ärmelkanal geschleust haben. Mehr als 500 Bundespolizisten waren im Einsatz.
Die britische Labour-Regierung stellt Menschenschmuggler Terrorgruppen gleich, um die Überfahrten über den Kanal zu stoppen. Dafür soll eine neue Behörde auch mehr Geld und Kompetenzen bekommen.
Er hält den Weltrekord für die schnellste Durchquerung des Ärmelkanals, nun folgt der nächste in einer der sieben gefährlichen Meerengen der Erde: Andreas Waschburger durchschwimmt den Kaiwi-Kanal so schnell wie niemand zuvor.
In der Nacht zum Sonntag sind mehrere Migranten im Ärmelkanal ertrunken. Sie wollten von Frankreich aus nach Großbritannien. Die Behörden registrierten 18 Abfahrtversuche innerhalb von 24 Stunden.
Bei der Überfahrt Richtung Großbritannien ist ein Flüchtlingsboot gekentert. Französische Helfer zogen Medienberichten zufolge Dutzende Menschen aus dem Wasser, es gibt viele Tote.
Auf der Isle of Wight baute Queen Victoria einst ihren Landsitz und machte sie weit über ihre Ufer hinaus populär. Heute genießen Urlauber, Rentner und Segler die Insel, die noch erstaunlich erschwinglich ist.
Es ist Sommer. Und ganz gleich, ob Sie schon in die Ferien fahren oder nicht: Das Literaturrätsel im Juli führt Sie an den Strand. Finden Sie das Lösungswort!
Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum handelt es sich um eine Steigerung von 35 Prozent. Die Migranten stammen vor allem aus Afghanistan, Iran und der Türkei.
Mindestens fünf Menschen sind bei dem Versuch, den Ärmelkanal zwischen Frankreich und Großbritannien zu überqueren, ums Leben gekommen. Etwa 110 Migranten waren auf einem kleinen Boot, als Panik ausbrach.
Fünf Personen, unter ihnen ein Kind, sind beim Versuch ertrunken, Großbritannien per Boot von Frankreich aus zu erreichen. Damit starben im Ärmelkanal in diesem Jahr schon jetzt mehr Menschen als 2023.
„Stop the boats“, so heißt das Versprechen des britischen Premiers Sunak. Wer ohne Papiere nach Großbritannien kommt, soll abgeschoben werden. Das Vorhaben stieß auf Widerstand – bis jetzt.
Rund 120 Migranten hat die Küstenwache Zyperns in Sicherheit gebracht. Die Menschen kamen an Bord von zwei Booten aus dem Libanon. Vor Frankreich wurden knapp 80 in Seenot geratene Menschen gerettet.
Eine Vereinbarung mit EU-Grenzschutzagentur Frontex soll gegen die illegale Migration über den Ärmelkanal helfen. Langfristig könnte die Zusammenarbeit ausgebaut werden.
Bei einem bundesweiten Großeinsatz gehen die Ermittler gegen eine Schleuserbande vor. Allein in Nordrhein-Westfalen sind etwa 700 Einsatzkräfte an den Razzien beteiligt.
Am Samstag wurden fast 140 Migranten auf dem Ärmelkanal vor dem Ertrinken bewahrt, nachdem ihre Boote havariert waren. Französische Rettungskräfte retteten auch ein vier Monate altes Kind aus dem Wasser.