Widerstand in der CDU :
Neuwahl in Thüringen steht auf der Kippe

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Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) Anfang Mai in Erfurt.
Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) Anfang Mai in Erfurt.dpa

Vier CDU-Abgeordnete wollen nicht für die Auflösung des Landtags stimmen. Damit wären die für September geplanten Neuwahlen in Thüringen nicht möglich. Ministerpräsident Ramelow sagt: „Dann muss ich weiterregieren“.

Das Gerücht kursiert bereits seit Monaten in Erfurt, am Mittwoch nun wurden vier CDU-Landtagsabgeordnete konkret. Christina Tasch, Michael Heym, Maik Kowalleck und Jörg Kellner wollen nicht für die Auflösung des Landtags stimmen, um die im vergangenen Jahr versprochenen Neuwahlen zu ermöglichen. Für die CDU wäre das ein großes Problem , versucht doch die neue Führung unter Landeschef Christian Hirte und Fraktionsvorsitzendem Mario Voigt seit Monaten, die Partei in ruhige Fahrwasser zu bringen. Der Thüringer Verfassung zufolge müssen zwei Drittel der Abgeordneten für eine Auflösung des Landtags stimmen, um den Weg für Neuwahlen frei zu machen.

FAZ

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