Urteil wegen Volksverhetzung :
Bachmann zahlt Strafe – und fühlt sich als Held

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Lutz Bachmann war im Mai vom Amtsgericht Dresden wegen Volksverhetzung verurteilt worden.
Lutz Bachmann war im Mai vom Amtsgericht Dresden wegen Volksverhetzung verurteilt worden.dpa

Weil er Flüchtlinge auf üble Weise beschimpfte, wurde der Pegida-Gründer zu einer Geldstrafe verurteilt. Seine Verteidiger akzeptieren das Urteil – und verleiten Lutz Bachmann damit zu einem ganz neuen Facebook-Beitrag.

Pegida-Gründer Lutz Bachmann war am Mittwoch gar nicht erst im Landgericht Dresden erschienen, sondern hatte zuvor mitteilen lassen, dass er sich wie schon bei der Verhandlung im Amtsgericht nicht zur Sache äußern werde. Das macht er viel lieber auf Facebook, wo er bereits eine halbe Stunde nach Ende der Verhandlung das nun rechtskräftige Urteil gegen ihn so kommentierte: „Die Geschichte hat es oft genug bewiesen, dass Menschen, die von einem System verurteilt und verfolgt wurden, vom nächsten System als Helden gefeiert wurden!“ Ob der Mann nun außer „Merkel muss weg!“ auch den politischen Umsturz plant, blieb allerdings offen, für seine Anhänger aber fügte er noch hinzu, dass er „NIE in irgendeiner Weise meine Schuld eingestanden oder eingeräumt“ habe. Das sei eine Erfindung der „Lügenpresse“.
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