Nach Missbrauchsgutachten :
Kardinal Marx: „Rücktritt wäre Flucht vor der Verantwortung“

Von
Von Thomas Jansen
Lesezeit:
Der Münchner Erzbischof Reinhard Kardinal Marx am Donnerstag in München
Der Münchner Erzbischof Reinhard Kardinal Marx am Donnerstag in Münchendpa

Den Umgang mit Missbrauchsfällen in seinem Erzbistum nennt Reinhard Kardinal Marx „unverzeihlich“. Doch er tut sich schwer damit, die gegen ihn im Missbrauchsgutachten erhobenen Vorwürfe anzuerkennen.

Der Münchner Erzbischof Reinhard Kardinal Marx sieht nach der Veröffentlichung des Missbrauchsgutachtens für sein Erzbistum vorerst keinen Anlass, zurückzutreten. Papst Franziskus zum zweiten Mal seinen Amtsverzicht anzubieten würde ihm wie eine „Flucht vor der Verantwortung“ erscheinen, sagte Marx am Donnerstag während einer Pressekonferenz in München. Sein Rücktrittsangebot im Juni sei sehr ernst gemeint gewesen. Der Papst habe aber anders entschieden.   Die Münchener Gutachter hatten ihm rechtserhebliches Fehlverhalten in zwei Fällen attestiert.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Empfehlungen
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Soldatin / Soldat in der Informationstechnik (m/w/d)
Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Project-Manager*innen im Forschungslab »Secure Software Defined Defence« - Schwerpunkt Operations (all genders)
Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informations verarbeitung und Ergonomie FKIE
Zum Stellenmarkt