Die K-Frage der Union : Söder muss nur noch zuschauen

Die Unterstützung in der CDU für die Kanzlerkandidatur von Armin Laschet bröckelt Stück für Stück. Umso entschlossener wirkt die CSU. Die christsoziale Kampfmaschine funktioniert reibungslos.
Am Sonntag hatte sich die Nachricht verbreitet, die Junge Union (JU) werde am Abend zu einer Konferenz zusammenkommen. Schon vorher hatte sich abgezeichnet, was am Abend geschehen sollte: Es gab eine klare Mehrheit für die Kanzlerkandidatur des CSU-Vorsitzenden Markus Söder. Der JU-Vorsitzende Tilman Kuban hatte in der Vorstandssitzung der CDU vor einer Woche noch erklärt, der andere Bewerber, der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet, müsse „ganz alleine“ entscheiden, ob er oder Söder antrete. Da war ihm längst klar, dass weite Teile der Jugendorganisation für Söder sind. Als es am Wochenende nicht zu einer Einigung kam, war die gemeinsame Festlegung nicht mehr zu vermeiden.
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