Historiker im Interview : „Die ,Zerstörung Dresdens’ war eine NS-Propagandakampagne“

Vor 80 Jahren flogen alliierte Bomber schwere Luftangriffe auf Dresden. Der Mythos von deren Einzigartigkeit wurde von Anfang an propagandistisch genutzt, sagt der Historiker Matthias Neutzner.
Herr Neutzner, vor 80 Jahren, am 13. Februar 1945, wurde die Dresdner Innenstadt durch Angriffe der britischen und amerikanischen Luftwaffe fast völlig zerstört. Dabei kamen etwa 25.000 Einwohner ums Leben. Sie beschäftigen sich seit Langem mit diesen Angriffen und ihrer Deutung. Gestritten wird vor allem darüber: Waren diese Bombardements militärisch notwendig? Oder waren sie Kriegsverbrechen? Was sagen Sie dazu?
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