Bundespräsident sitzt fest : Defekter Flieger verzögert Steinmeiers Rückflug aus Äthiopien

Der Regierungsflieger „Theodor Heuss“ hat nach Angaben des Präsidialamts ein „Druckluftproblem“. Die 55 Personen umfassende Delegation bleibt zunächst im Hotel. Zuletzt häufen sich die Defekte.
Wegen eines Defekts am Regierungsflieger „Theodor Heuss“ kann Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nicht wie geplant von Äthiopien nach Berlin zurückfliegen. An dem technischen Problem der A 340 werde mit Hochdruck gearbeitet, hieß es in Addis Abeba. Ursprünglich sollte der Rückflug um 12.50 Uhr (MEZ) starten. Aus dem Präsidialamt hieß es, bei dem Defekt handele es sich um ein „Druckluftproblem“, das auf dem Flughafen von Addis Abeba behoben werden könne.
Die rund 55 Personen umfassende Delegation, die Steinmeier seit Sonntag begleitet hatte, blieb zunächst im Hotel. Steinmeier war bereits 2014 als Außenminister wegen eines Defekts am Flugzeug stundenlang in Äthiopien festgesessen. Die Regierungsflieger der Bundeswehr hatten in den letzten Monaten durch zahlreiche Defekte Schlagzeilen gemacht: So gab es Mitte Januar gleich zwei mal Verzögerungen bei der Afrika-Reise von Entwicklungsminister Gerd Müller, und die Maschine von Angela Merkel musste Anfang Dezember auf der Reise nach Buenos Aires nach kurzer Zeit wieder umdrehen.






