Neuer Verfassungsrichter : Aus Karl-Marx-Stadt nach Karlsruhe

Ein glänzender, parteiloser Richter am Bundesverwaltungsgericht und „toller Typ“ ist auf Vorschlag der CDU zum Bundesverfassungsrichter gewählt worden.
Nicht nur der Parteiproporz, sondern auch der deutsche Föderalismus spiegeln sich in den Wahlen der Bundesrichter. So klingt besonderer Stolz in den Worten durch, mit denen der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU), der selbst in der DDR groß wurde, die Wahl von Holger Wöckel zum Bundesverfassungsrichter durch den Bundesrat kommentierte: „In Karl-Marx-Stadt geboren. In Chemnitz die Schule abgeschlossen. Im wiedervereinten Deutschland studiert und Recht gesprochen.“ Mit dieser Wahl werde „deutsch-deutsche Erfolgsgeschichte geschrieben“.
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