Verbreitung von Mutanten :
Wieler: „Die Situation ist noch lange nicht unter Kontrolle“

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RKI-Präsident Lothar Wieler am Freitag in Berlin
RKI-Präsident Lothar Wieler am Freitag in BerlinReuters

Sechs Prozent der positiv Getesteten waren zuletzt mit Virusvarianten infiziert. RKI-Präsident Wieler plädiert für eine Verlängerung des Lockdowns, die Mutante sei noch zu stoppen. Andere Virologen sind weit pessimistischer.

Wenige Tage vor dem nächsten Treffen von Bund und Ländern über die Corona-Beschränkungen verdichten sich die Anzeichen für eine Verlängerung des Lockdowns. Denn die drei bekannten Mutanten des Sars-CoV-2 Virus sind inzwischen in Deutschland angekommen. „Sie dominieren das Geschehen noch nicht“, sagte der Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI) Lothar Wieler am Freitag in Berlin, sieht aber wegen der weiterhin zu hohen Infektions- und Todeszahlen keinen Grund zur Entwarnung, ganz im Gegenteil. Insgesamt sei das Virus gefährlicher geworden, vor allem die zuerst in Großbritannien nachgewiesene Mutante B1.1.7 sei nicht nur ansteckender, sondern führe offenbar auch zu mehr schweren Verläufen.

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