Besoldungspolitik :
Der unangepasste Beamte

Ein Kommentar von Rainer Blasius
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Demonstration in Stuttgart: Mit einem Marsch durch die Innenstadt protestiert der Beamtenbund gegen die grün-rote Sparpolitik zulasten der Staatsdiener
Demonstration in Stuttgart: Mit einem Marsch durch die Innenstadt protestiert der Beamtenbund gegen die grün-rote Sparpolitik zulasten der Staatsdienerdpa

Die Unzufriedenheit über die Besoldung unter Beamten wächst, doch das Streikverbot gilt als letzte Bastion. Die finanzielle Attraktivität des Beamtenstatus wird ausgehöhlt - und das hat Methode.

Eigentlich geht es um Anpassung. Denn Gehaltserhöhungen kennt der Beamte nicht, vielmehr wird seine Besoldung nur „angepasst“. Dies geschieht, um seine wirtschaftliche Unabhängigkeit von politischem und medialem Druck zu gewährleisten. Daher ist der Dienstherr verpflichtet, den Beamten lebenslang „amtsangemessen“ zu alimentieren. So weit die graue Theorie, an die zu erinnern ist, um die Unzufriedenheit vieler Beamter in den Bundesländern verstehen zu können.

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